Fußball Kreisliga A Tecklenburg
Spätes Überholmanöver

Saerbeck -

Bei weitem nicht so eindrucksvoll wie gegen den SC Dörenthe war der Auftritt des SC Falke Saerbeck gegen Esch. Zu einem am Ende ungefährdeten Dreier reichte es am Sonntag dennoch.

Sonntag, 15.04.2018, 20:00 Uhr
Saerbecks Felix Steuter (r.) setzte immer wieder Nadelstiche und war von seinen Gegenspielern selten komplett auszuschalten.
Saerbecks Felix Steuter (r.) setzte immer wieder Nadelstiche und war von seinen Gegenspielern selten komplett auszuschalten. Foto: th

Der SC Falke bleibt auf der Überholspur. Sonntag setzten die Saerbecker zwar erst nach der Pause den Blinker, um im zweiten Durchgang in mehr oder weniger flottem Tempo an Schwarz-Weiß Esch vorbei zuziehen. Am Ende sprang dennoch ein deutliches 3:0 heraus. Vielleicht ein wenig zu deutlich, fand Trainer Meik Kemka.

Enttäuscht waren zunächst diejenigen, die gehofft hatten, die Saerbecker könnten an den eindrucksvollen Auftritt beim 5:1 gegen Dörenthe nahtlos anknüpfen. Ob es daran lag, dass sie wieder zu elft auflaufen durften? Jedenfalls taten sich die Falken im ersten Durchgang sichtlich schwer. Was Meik Kempa in der Rückschau auch auf den gut eingestellten Gast zurück führte: „Esch hat gut angelaufen.“ Und Saerbeck kam 45 Minuten lang so gar nicht in Tritt.

Wie ein Weckruf wirkte da schon die Szene kurz vor dem Seitenwechsel, als Simon Klemme, der für den Rot gesperrten Leon Berkemeyer zwischen die Pfosten gerückt war, in höchster Not parierte. Klemme erwies sich nicht nur in diesem Moment als sicherer Rückhalt.

Aufgeweckt und mit sichtbar mehr Einsatzbereitschaft machten sich die Saerbecker nach der Pause daran, ihre Erfolgsserie fortzuschreiben. Nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff gab es sogleich die Belohnung. Einen langen in die Spitze geschlagenen Ball versenkte Moritz Gillhaus im Tor der Gäste. Dieser Treffer genügte nicht, um den Widerstand zu brechen. Esch hielt unvermindert dagegen, verpasste es in der Hintermannschaft jedoch, Lücken zu schließen. Was ausgebufften A-Liga-Stürmer wie Felix Steuter und Konstantin Usov zu nutzen wissen. Letzter erhöhte nur zwölf Minuten später aus abseitsverdächtiger Position auf 2:0.

Esch blieb trotzdem bissig: In der 72. Minute war wiederum Simon Klemme gefordert. Wenige Minuten später verhinderte der Pfosten, dass die Begegnung noch einmal richtig spannend wurde.

Den sprichwörtlichen Deckel drauf machte in der 86. Minute Marco Schubert. Nach einem langen Einwurf köpfte er den Ball zunächst an die Latte, um den Abpraller anschließend final zu versenken.

Das 3:0 war auch der Schlusspunkt unter eine Partie, in der die Falken dank der Temposteigerung am Ende zurecht auf die Überholspur fuhren. Gleichwohl gestand Meik Kemka unumwunden ein: „Das Ergebnis ist vielleicht ein bisschen zu hoch ausgefallen.

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