Handball:Landesliga
09-Damen mit Torrekord

greven -

Einen deutlichen 35:22-Kantersieg erkämpften die 09-Handballdamen am Samstag bei Teutonia Riemke II. Die richtige Einstellung war der Schlüssel zum Erfolg. Besonders zufrieden war Trainer Bogdan Oana mit dem Angriffverhalten seines Teams, welches zum höchsten Torerfolg der Saison führte.

Montag, 30.04.2018, 16:32 Uhr aktualisiert: 30.04.2018, 16:40 Uhr
Katharina Horsthemke (l.) glänzte beim Spiel gegen Teutonia Riemke II mit sieben Treffern. Damit leistete sie einen entscheidenden Beitrag zum 35:22-Torerfolg.
Katharina Horsthemke (l.) glänzte beim Spiel gegen Teutonia Riemke II mit sieben Treffern. Damit leistete sie einen entscheidenden Beitrag zum 35:22-Torerfolg.

So viele Tore wie im Auswärtsspiel gegen den SV Teutonia Riemke II haben die Landesliga-Handballerinnen des SC Greven 09 in keiner anderen Partie in 2017/2018 erzielt. Mit 35:22 (17:11) schlug die Mannschaft um Bogdan Oana den Tabellennachbarn am Samstagabend deutlich. Der Trainer freute sich riesig über dieses Ergebnis und die starke Leistung, die dahinter stand: „Das war unser bestes Spiel in dieser Saison!“

Die richtige Einstellung war der Schlüssel zum Erfolg. „Vom handballerischen Können her waren wir auf Augenhöhe mit Riemke“, meinte der SCG-Coach, der den Gegner als gut ausgebildete, homogene und gut eingespielte Mannschaft beschrieb. Was die Körpersprache, die Energie und den Siegeswillen anging, hatten die 09-Damen diesmal aber ganz klar die Nase vorne.

So übernahmen sie nach anfänglichem Rückstand (0:2, 3.) schnell die Führung (4:3, 7.) und bauten diese über 11:6 (17.) und 15:10 (27.) kontinuierlich aus, so dass es mit einem deutlichen Vorsprung (17:11, 30.) in die Pause ging. „Man konnte den Spielerinnen anmerken, dass sie richtig Bock hatten“, meinte Oana.

Das bekamen die Gastgeberinnen vor allem durch die starke Abwehr des SCG-Teams zu spüren, die sich viele Ballgewinne erkämpfte. So kamen etliche Tore über die erste und zweite Welle zustande, aber die Grevenerinnen fanden auch im positionellen Angriff die richtigen Lösungen.

„Wir waren sehr effektiv“, fasste der Trainer zusammen. Wobei er betonte: „Auch die Spielerinnen, die nicht so viele Treffer erzielt haben, haben einen wichtigen Beitrag zum Sieg geleistet. Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung.“

Riemke startete nach dem Seitenwechsel nicht in seiner besten Besetzung. „Das hat mich gewundert“, sagte Oana. Die ersten Minuten waren dann von Fehlern auf beiden Seiten geprägt, doch die 09-Damen bekamen schnell die Kurve und brachten die Partie über 21:13 (38.) und 32:17 (55.) bis zum 35:22 (60.) souverän zu Ende. „Danach waren alle Spielerinnen richtig platt“, berichtete der Trainer. „So muss das im Handball sein.“

SC Greven 09: Lohmann, Quadflieg - Seiffert (8), Werning (7), Horsthemke (7/2), Ortmeier (4), Mikowsky (3), Cielejewski (3/1), Vennemann (2), Everwin (1), Lamboury, Lake.

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