Tischtennis: DJK BW Greven
Wilde Berg- und Talfahrt

Greven -

Die Saisonbilanz fällt beim Tischtennis-Verbandsligisten DJK BW Greven äußerst durchwachsen aus.

Freitag, 11.05.2018, 21:00 Uhr
Eine schwierige Saison liegt hinter Stephan Bothe und seine Teamkollegen.
Eine schwierige Saison liegt hinter Stephan Bothe und seine Teamkollegen. Foto: Ulrich Schaper

Eine schwierige und aufregende Saison brachten die Tischtennisherren des Verbandsligisten DJK Blau-Weiß Greven am Ende erfolgreich hinter sich. Erst am vorletzten Spieltag sicherte man sich durch einen 9:4-Erfolg über Absteiger TTC MJK Herten den Klassenerhalt.

Nach einer sehr ordentlichen Hinrunde mit 9:11 Punkten und Tabellenplatz sechs belegte man in der virtuellen Rückrundentabelle nur den neunten Platz mit 6:14 Punkten und war deshalb lange in Abstiegsgefahr. Nach mannschaftsinternen Umstellungen lief es gerade zu Beginn der zweiten Halbserie überhaupt nicht. Nach einem Sieg (9:7 gegen Lüdinghausen II) und fünf Niederlagen und damit 2:10 Punkten war man tief in den Abstiegssog geraten. Matthias Kaltmeier an seiner neuen Position (er musste häufig an Position zwei auflaufen) kam überhaupt nicht zurecht und verlor nach vielen Niederlagen sein in der Hinrunde noch so großes Selbstvertrauen. Immerhin fing er sich in den entscheidenden Spielen gegen Rheine und Herten und half so mit, die notwendigen Punkte für das Team zu holen.

In den letzten vier Spielen holten die Blau-Weißen vier Punkte, was letztlich insgesamt zu Tabellenplatz acht, bei 15:25 Punkten reichte.

Einer der „Knackpunkte“ für das mäßige Saisonabschneiden des Teams war sicher, dass die Mannschaft permanent unter Personalwechseln litt. In der Hälfte der Rückrundenspiele fehlte zum Beispiel einer der beiden Spitzenakteure, und diese fünf Partien gingen damit samt und sonders mehr oder weniger klar verloren. Hier wäre eine personelle Verstärkung für das Team extrem wichtig, denn wenn man permanent mit beiden Spitzenleuten antreten könnte, wäre der Klassenerhalt eine deutliche einfacherer Aufgabe. Ohne personelle Verstärkungen wird das aber auch in der neuen Saison vermutlich nicht besser werden.

Nun hofft man bei der DJK bis zum 31. Mai (Ende der Wechselfrist) noch auf den einen oder anderen Neuzugang, was aber in der Verbandsliga ohne den Einsatz nennenswerter finanzieller Mittel schwierig ist. Mit dem Gewinn weiterer Sponsoren kann da aber vielleicht noch nachgebessert werden.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5729524?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686793%2F
Nachrichten-Ticker