Fußball: Bezirksliga
Fechtel auf Torejagd

Greven -

Der SC Greven wahrt seine Chance auf den dritten Tabellenplatz. Beim Gastspiel in Ibbenbüren mangelt es nicht an Toren. Ein Spieler trifft besonders oft ins Schwarze.

Freitag, 18.05.2018, 16:02 Uhr aktualisiert: 18.05.2018, 17:26 Uhr
Bernd Lakenbrink (M.) und Thore Glanemann gerierte in der zweiten Hälfte gegen Ibbenbürens Lukas Börgel unter Druck, ließen sich den klaren Vorsprung aber nicht mehr nehmen.
Bernd Lakenbrink (M.) und Thore Glanemann gerierte in der zweiten Hälfte gegen Ibbenbürens Lukas Börgel unter Druck, ließen sich den klaren Vorsprung aber nicht mehr nehmen. Foto: Heimspiel / Mario Lacroix

Die 09-Fußballer haben der Ankündigung ihres Trainers Taten folgen lassen. Im vorgezogenen Pfingstspiel drückte der Bezirksliga-Dritte am Donnerstagabend noch einmal mächtig aufs Gaspedal und strich beim 5:3 die Punkte heim, die Gastgeber ISV viel dringender benötigt hätte, um Boden im Kampf um den Klassenerhalt gut zu machen. Spieler des Abends war Patrick Fechtel. Grevens Torjäger besaß mit seinen vier Treffer erheblichen Anteil am 14. Saisonsieg, durch den die 09er sich weiterhin Hoffnung auf Rang drei machen dürfen.

Kein Sommerfußball und schon gar keine Wettbewerbsverzerrung: Mit diesem Anspruch war der SC Greven 09 nach Ibbenbüren gereist. Und diesem Anspruch wurde das Team nach Ansicht von Andreas Sommer und Ulli Peppenhorst auch gerecht. Grevens Trainer sahen vor allem im ersten Durchgang eine Mannschaft, die in der Defensive wenig zuließ und vorne munter kombinierte. Und die mit Patrick Fechtel den Spieler in ihren Reihen hatte, der ein gutes Näschen vor dem Tor bewies. Per Doppelschlag (8. und 10. Minute) brachte der Torjäger den Gast in Führung in den Gastgeber in große Not. Als Julian Loose in der 37. Minute gar auf 3:0 erhöhe, schien sich ein Debakel für die Ibbenbürener anzudeuten. Erst ein umstrittenes Tor (30.), dem ein Gerangel mit 09-Keeper Luca Dömer voran gegangen war, sorgte für den Anschluss und neuen Mut der Gastgeber, die nach dem Seitenwechsel besser ins Spiel fanden.

Greven verlor hingegen seinen Spielfluss und somit die Kontrolle über die Begegnung, die trotz der zwischenzeitlichen 4:1-Führung durch Fechtet nicht entschieden war.

Ein verwandelter Handelfmeter (53.) zum 2:4 und der Anschlusstreffer zum 3:4 (71.) läuteten eine heiße Endphase ein. „Wir hätte rechtzeitig Ruhe gehabt, wenn wir die Konter richtig zu Ende gespielt hätten. So war noch einmal richtig Feuer drin“, berichtete Sommer.

Erst als Bernd Lakenbrink mit dem Ball am Fuß auf und davon eilte und mustergültig auf Patrick Fechtel vorlegte, war Ruhe im Karton.

Der 5:3-Treffer in der 90. Minute war der Schlusspunkt unter eine Begegnung, die vieles bot, nur das nicht: faden Sommerfußball.

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