Di., 12.06.2018

Tennis: Verbandsliga Die Luft wird immer dünner

Elmar Wimber und die Verbandsliga-Herren des TC RW Greven mussten am Wochenende richtig schwitzen. Doppelt blöd, dass sie dabei auch noch gegen Hünenburg verloren.

Elmar Wimber und die Verbandsliga-Herren des TC RW Greven mussten am Wochenende richtig schwitzen. Doppelt blöd, dass sie dabei auch noch gegen Hünenburg verloren. Foto: Stefan Bamberg

Greven - 

Die Saison ist zwar noch jung, doch betrachtet man die nackten Resultate, dann sind die Herren 50 des TC RW Greven noch ein bisschen gealtert. Aber, um fair zu bleiben: In der Verbandsliga weht eben auch ein anderer Wind. Aufgeben gilt nach der Niederlage gegen den Hünenberger TC jedenfalls nicht. Schon am Samstag gibt‘s die nächste Chance.

Die erste Herren 50- Mannschaft des TC Rot-Weiß Greven musste am Wochenende gegen die Männer des Hünenburger Tennisclubs in Münster-Hiltrup nach erbittertem Kampf bei maximaler Hitze in die zweite Niederlage der noch jungen Saison einwilligen.

Beide Teams treten in der Verbandsliga an, und damit spielt die Truppe immerhin zur Zeit in der höchsten Liga aller Grevener Tennismannschaften. Nach erfolgreichem Aufstieg in der letzten Saison aus der Münsterlandliga war den langjährigen Tennisfreunden die Schwierigkeit der Aufgabe, die Klasse zu halten, allerdings schon vorab klar.

Und so mussten sie dann auch gegen Halle, die stärkste Mannschaft in der Gruppe und erster Aufstiegsaspirant in die Westfalenliga, in der ersten Begegnung vor 14 Tagen ein klares 0:9 akzeptieren. Wobei anzumerken ist, dass Ralf Weber, Turnierdirektor der Gerry-Weber- Open und selbst aktiver Tennisspieler in dieser Mannschaft, zwei ehemalige Topspieler aus Kroatien einfliegen ließ.

Gegen Hünenburg sah das dann für den TC Rot Weiß Greven schon ein bisschen besser aus, auch wenn das Ergebnis mit 1:8 wieder deutlich ausfiel. Fünf enge Matches, die dann aber doch nach hartem Kampf verloren gingen, machen Mut für die nächsten Aufgaben. Es hätte mit ein bisschen Glück auch anders ausgehen können; das bestätigten auch die sehr sympathischen und fairen Gegner.

Einen kleinen Glanzpunkt setzten dabei im ersten Doppel zum Abschluss des Tages nach zweieinhalb Stunden Spielzeit Christian Drees und Stephan Maurer mit einem Sieg und Ehrenpunkt im Match-Tiebreak von 14:12 (7:6, 4:6, 14:12) in immer noch erheblicher Abendschwüle.

Die Ergebnisse im Einzelnen: Andreas Kleinmann: 6:3, 6:7, 8:10; Christian Drees: 6:3, 3:6, 8:10; Stephan Maurer: 4:6, 3:6; Uli Hannemann: 1:6, 1:6; Lothar Denecke: 1:6, 0:6; Elmar Wimber: 3:6, 4:6.

Im Doppel 2: Andreas Kleinmann/ Lothar Denecke 2:6, 6:3, 8:10; im Doppel 3: Uli Hannemann/ Elmar Wimber 3:6, 2:6.

Das nächste Spiel steigt kommenden Samstag (16. Juni, 13 Uhr) daheim an der Kroner Heide gegen Bochum-Werne.



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