Mi., 13.06.2018

Schießsport: SSF Greven Helga Berning behält die Nerven

Schlüssel-Schützin für die SSF-Erste: Helga Berning.

Schlüssel-Schützin für die SSF-Erste: Helga Berning. Foto: SSF Greven

Greven - 

Als Ersatzschützin reiste sie nach Raesfeld, als Matchwinnerin fuhr sie nach Hause: Helga Berning präsentierte sich am Schießstand kalt wie Hundeschnauze – und hatte so großen Anteil daran, dass die SSF-Erste weiter Chancen auf den Westfalenliga-Aufstieg hat.

Im fünften und letzten Wettkampf in der Verbands-Liga A musste die erste Mannschaft der SSF Greven zu den SpSch Raesfeld 1. Es wurde in der Disziplin 10-Meter-Luftgewehr-Auflage geschossen. Helga Berning rückte dabei als Ersatzschützin für den erkrankten Herbert Artmeier nach.

Rein ins Geschehen: Zum vierten Mal kam Egon Artmeier mit der Höchstringzahl von 300 Ringen vom Stand. Aber auch sein Gegner schaffte 300 – das Stechen hielt kein Happy-End für Artmeier bereit.

Bernhard Spielbrink überzeugte in seinem Kampf mit 298:296 Ringen.

Eine solide Leistung zeigte Ralf Bernsjann, der aber mit 298:300 unterlag.

Den Ausgleich konnte der starke Heinz Berning (298:296) wieder herstellen – 2:2 inzwischen.

In der letzten Partie gelang Helga Berning mit 297:297 ein Gleichstand. Nun kam es auf die Stechschüsse an: Mucksmäuschenstill war es im Zuschauerraum. Wieder trafen beide Schützen zehn Ringe. Zweiter Stechschuss – erneut zweimal Zehn.

Im dritten Stechschuss behielt Helga Berning die Nerven; sie gewann das „Super-Stechen“ mit 10:9 und den Siegpunkt für Greven.

Durch diesen 3:2-Erfolg übernahmen die Grevener erstmals die Tabellenführung – aber die zwei anderen Gruppen-Kontrahenten hatten noch einen Wettkampf.

Beide verloren aber auswärts 1:4 – so wurden die SSF Erster der Gruppe A. Nun folgt das Finale in Lipperbruch – der Sieger dieses Vierer-Wettkampfes steigt in die Westfalenliga auf.



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