Karate beim SC Reckenfeld
Die hohe Kunst des Schwertkampfes

Reckenfeld -

Dojoleiter Markus Boy (4. Dan) legt Wert darauf, dass seine Karateka über den Tellerrand hinausschauen. Deshalb lud er zwei Experten zum Sondertrainer seiner Reckenfelder Karateka ein.

Montag, 18.06.2018, 00:00 Uhr aktualisiert: 18.06.2018, 15:58 Uhr
Einblicke in den traditionellen japanischen Schwertkampf erhielten die Reckenfelder Karateka zwei Tage lang.
Einblicke in den traditionellen japanischen Schwertkampf erhielten die Reckenfelder Karateka zwei Tage lang. Foto: SC Reckenfeld

Die hohe Kunst des traditionellen japanischen Schwertkampfes: dank der Unterstützung durch Stefan Goldmann (2. Dan) und Klaus Lanwehr (3. Dan) vom Esaka Dojo Münster haben Reckenfelds Karateka nicht nur einen Einblick erhalten. Beim zweitägigen Training studierten die SCR-Karateka die Techniken selbst ein.

Nachdem die Trainingsleiter den Karateka die wichtigsten Begriffe und das richtige Halten des Schwertes erklärt hatten, zeigten sie zunächst eine Kata, die sie dann mit den Karateka in der ersten Trainingseinheit einstudierten. Hierfür ließen sie die Sportler mit Übungsschwertern aus Holz zunächst grundlegende Bewegungen einstudieren. Die Grundbewegung wurde beim Aufwärmtraining mit traditionellen Suburi mehrmals wiederholt, so dass der Körper sich langsam an das Führen des Schwertes gewöhnen konnte. Diese Sequenzen wurden dann zu einer Kata zusammengefügt, so dass die Karateka bereits nach der ersten von zwei Trainingseinheiten in der Lage waren, eine Basiskata zu zeigen.

In einer zweiten Trainingseinheit lernten die Karateka weitere Techniken, wie den frontalen Angriff aus der Ziehbewegung des Schwertes heraus. Beeindruckend war, wie mit kleinsten Veränderungen der Fußstellung die Richtung des Angriffs variiert werden kann. Auch das Begrüßungsritual der Samurai und die Bedeutung der einzelnen Bewegungen durften die Karateka ausprobieren. Dieses Ritual ist dem des traditionellen Karate sehr ähnlich, wobei hier jedoch keine Waffe benutzt wird.

Das zweitägige Training ging auf Initiative von Markus Boy (4. Dan) zurück. Der Dojoleiter legt Wert darauf, dass seine Karateka über den Tellerrand hinausschauen.

► Karateinteressierte sind jederzeit zu einem unverbindlichen Probetraining eingeladen.

 

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5825485?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686793%2F
Nachrichten-Ticker