Tischtennis: Verbandsliga
Hauen und Stechen

Tischtennis -

Die erste Tischtennismannschaft von DJK BW Greven steht offenbar vor einer schwierigen Saison. In der Verbandsliga ist wegen einer Strukturreform mit einer vermehrten Zahl an Absteigern zu rechnen. Insofern hoffen die Grevener, möglichst schnell die Weichen für den Klassenerhalt stellen zu können. Um die Chancen zu verbessern, hat die DJK noch einen Neuzugang verpflichtet.

Donnerstag, 28.06.2018, 19:00 Uhr aktualisiert: 29.06.2018, 13:22 Uhr
Routinier Sinan Incegöz (2. v.r.) ist neu im Team der DJK-Ersten und will helfen, mit dem Verbandsligisten möglichst schnell den Klassenerhalt zu schaffen.
Routinier Sinan Incegöz (2. v.r.) ist neu im Team der DJK-Ersten und will helfen, mit dem Verbandsligisten möglichst schnell den Klassenerhalt zu schaffen. Foto: DJK BW Greven

Nachdem sich insgesamt die Zahl der Tischtennis-Mannschaften in NRW deutlich verringert hat und zuletzt selbst „abgestiegene“ Teams häufig nachträglich doch noch den Klassenerhalt geschenkt bekamen, hat sich der Westdeutsche Tischtennis-Verband entschlossen, die Zahl der Ligastaffeln der neuen Situation anzupassen.

Innerhalb von drei Spielzeiten werden nun die NRW-Liga von drei auf zwei, die Verbandsligen von sechs auf vier und die Landesligen von zwölf auf acht Staffeln reduziert. Das hat natürlich erhebliche Auswirkungen auf die Abstiegsregelung. Und das trifft auch die Herren des Verbandsligisten DJK Blau-Weiß Greven.

In der Verbandsligastaffel 2, die eine etwas andere geografische Zusammensetzung hat als in der abgelaufenen Saison, wird es nun nicht mehr zwei sichere Absteiger und einen Relegationsplatz geben, sondern vier sichere Absteiger. Der Tabellenachte nimmt an der Abstiegsrelegation teil.

Da der Abstiegskampf schon in der abgelaufenen Saison extrem hart war und die DJK-ler sich erst am vorletzten Spieltag auf Platz acht retten konnten, verschärft sich die Lage nun massiv. Platz sieben ist nun das anzustrebende Saisonziel, doch da aus dem letztejährigen Kader die Nummer zwei, Milan Heidkamp, weiterhin nur sehr eingeschränkt zur Verfügung steht, werden die Blau-Weißen nur relativ selten in Bestbesetzung antreten können.

Ein Lichtblick in diesem Zusammenhang ist allerdings, dass die DJK mit Sinan Incegöz einen erfahren Neuzugang präsentieren kann, der in seinem Heimatland Türkei lange in der ersten Liga aktiv war und als Coach der türkischen Juniorennationalmannschaft auch taktisch über herausragende Fähigkeiten verfügt. Er war zuletzt nicht mehr regelmäßig aktiv, es bleibt also abzuwarten, wie er sich in sein neues Team einfügt und ob er die erhoffte Verstärkung für die Position sechs sein wird.

Der Spielplan sieht gleich zu Beginn zwei Nachbarschaftsderbys vor. Am 1. September tritt die DJK Blau-Weiß beim Aufsteiger SC Westfalia Kinderhaus an. Hier muss die DJK zeigen, ob sie im Kampf um den Klassenerhalt sofort voll da ist.

Das erste Heimspiel bestreiten die Blau-Weißen dann am Sonntag, 9. September, gegen den anderen Nachbarn TuS Hiltrup, der als drittbeste Rückrundenmannschaft der Vorsaison für Furore sorgte und der mit Konstanz über eine gesamte Saison sicher zu den besten Teams der Liga gehört.

Mit dem Absteiger aus der NRW-Liga, TTF Bönen, einem weiteren Aufsteiger, TTC Bergkamen-Rünthe, sowie dem Namensvetter, DJK Blau-Weiß Witten-Annen treffen die Grevener auf bis dato unbekannte Gegner. Von den Ranglistenpunkten her sind vor allem Bönen und Annen stark einzuschätzen. Der letzte Neuling, VfL Ramsdorf, ist eigentlich kein klassischer Aufsteiger. Das gesamte Team hat schon Verbandsligaerfahrung und ist eher ein Wiederkehrer.

Mit dem TTC Blau-Weiß Datteln, DJK TTR Rheine, SC Union Lüdinghausen II, SC Arminia Ochtrup II und dem TTV Metelen komplettieren „alte Bekannte“ die Staffel, in der es keinen absoluten Topfavoriten zu geben scheint, in der es aber im Kampf um Platz 7 ein „Hauen und Stechen“ geben wird.

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