Schwimmen: Nordwestfälische Meisterschaften in Münster
Jan Kleimeier auf Finalkurs

Greven -

Der letzte Wettkampf vor der Sommerpause verlangte den sieben Schwimmern des TVE Greven noch einmal alles ab. Bei den Nordwestfälischen Meisterschaften auf der Langbahn im Sportbad Coburg in Münster galt es nicht nur, sich gegen die Konkurrenten aus dem Münsterland und nördlichen Ruhrgebiet durchzusetzen, auch die gnadenlos scheinende Sonne wurde an zwei langen Tagen zur Herausforderung.

Mittwoch, 04.07.2018, 00:00 Uhr
Unterbrach die Eine-Minute-Schallmauer über 100 Meter Freistil: Maximilian Schülling.
Unterbot die Eine-Minute-Schallmauer über 100 Meter Freistil: Maximilian Schülling. Foto: Jan Kleimeier

Der letzte Wettkampf vor der Sommerpause verlangte den sieben Schwimmern des TVE Greven noch einmal alles ab. Bei den Nordwestfälischen Meisterschaften auf der Langbahn im Sportbad Coburg in Münster galt es nicht nur, sich gegen die Konkurrenten aus dem Münsterland und nördlichen Ruhrgebiet durchzusetzen, auch die gnadenlos scheinende Sonne wurde an zwei langen Tagen zur Herausforderung. All dies hielt die Grevener jedoch nicht davon ab, oftmals vorne mitzumischen. Dreimal war ein TVE-Schwimmer im Finale vertreten.

Zwei Endläufe erreichte Jan Kleimeier (Jahrgang 1988). Über 100 Meter Freistil belegte er in 0:56,49 Minuten den zweiten Platz, die halb so lange Strecke beendete er in 0:25,73 Minuten als Sechster. Zudem siegte er viermal in den Altersklassenwettbewerben.

Das dritte Finale bestritt Hannah Grabbe (2004). In 0:37,38 Minuten qualifizierte sie sich für den Lauf der besten sechs. Diese Zeit bedeutete zugleich einen neuen Vereinsjahrgangsrekord. Im Finale erreichte sie mit fast der identischen Zeit den fünften Platz. Ein dritter und vierter Platz über 100 und 200 Meter Brust bedeuteten weitere Top-Platzierungen.

Ein ganz besonderes Ergebnis feierte Maximilian Schülling (2003). Zum ersten Mal gelang es ihm, über 100 Meter Freistil die fast schon magische Eine-Minute-Schallmauer zu durchbrechen. Nach 59,58 Sekunden schlug er als Zweitschnellster seines Jahrganges an. Über 200 Meter Rücken verpasste er einen Platz unter den ersten drei nur knapp.

Eine Enttäuschung musste Damian Kucuran (2003) verkraften. Zwar hatte er über 200 Meter Brust den Silberrang erreicht und über 100 Meter sogar gewonnen, doch ausgerechnet ab diesem Jahr wurde sein Jahrgang nicht mehr mit Medaillen geehrt.

Lucy Springensguth (2004) gelang es zweimal, einen Platz unter den ersten fünf zu erreichen. Wie schon in den vergangenen Wochen war sie besonders auf den Rückenstrecken stark und belegte über 100 und 200 Meter Rücken jeweils Platz fünf. Mit sechs neuen persönlichen Bestzeiten war sie auch die Grevener Schwimmerin mit den meisten Verbesserungen. Deutliche Leistungssprünge zeigte auch Lisa Hehl (2007). Gegenüber den Kreismeisterschaften vor drei Wochen steigerte sie sich über 200 Meter Freistil um zehn Sekunden und über 100 Meter Schmetterling um acht Sekunden.

Justus Domning schwamm bei drei Starts zwei neue Bestzeiten und platzierte sich in der ersten Hälfte der Ergebnislisten. Sein bestes Ergebnis war der vierte Platz über 100 Meter Schmetterling.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5875035?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686793%2F
Nachrichten-Ticker