So., 15.07.2018

Reiten: RuF Greven Rüder nutzt seinen Heimvorteil

Felix Haßmann legte eine schnelle Rune vor. Am Ende freute sich aber die Grevener Familie Rüder über den Sieg – und einen nagelneuen Rasenmäher.

Felix Haßmann legte eine schnelle Rune vor. Am Ende freute sich aber die Grevener Familie Rüder über den Sieg – und einen nagelneuen Rasenmäher. Foto: Jana Schulze-Gronover

Greven - 

Besonders spannend wurde es beim Turnier des RuF im S-Springen. Im Stechen setzte sich schließlich Hans-Thorben Rüder an die Spitze.

Von Jana Schulze-Gronover

Das diesjährige S-Springen auf der Reitanlage des Reit- und Fahrvereins Greven fand – wie schon am ganzen Wochenende – mit so einigen erfolgreichen Profisportlern aus der Reitsportszene statt. Aktive wie Felix Haßmann, Tadahiro Hayashi, Andreas Ostholt oder Christian Kukuk kamen nach Greven, um sich bei sommerlichen Temperaturen vor dem begeisterten Zuschauern zu messen. Insgesamt trugen sich 53 Starter in die Teilnehmerliste ein – elf davon für Greven, teilweise mit mehreren Pferden.

Fotostrecke: Pferdeleistungsschau RuF Greven

Bereits der dritte Starter, Felix Haßmann aus Lienen, blieb souverän fehlerfrei. Christian Kukuk sorgte dafür, dass es zu einem Stechen kam, denn er blieb mit Colestus ebenfalls fehlerfrei. Bei den heimischen Reitern ließ die erste Nullrunde ein wenig auf sich warten. Atsushi Sakata und Buffy sicherten aber dann auch die erste Nullrunde für den RuF Greven.

Es folgte Angelos Touloupis mit Letizia. Hans-Thorben Rüder qualifizierte sich mit Amba ebenfalls für das Stechen. In der Zwischenzeit hatte Felix Haßmann schon sein zweites Pferd, Barolo, für das Stechen gesichert. Vicky Venschott zeigte eine schöne fehlerfreie Runde, musste jedoch am Ende einen Zeitstrafpunkt in Kauf nehmen. Atsushi Sakata bleib auch mit seinem zweiten Pferd, Casarinjo, fehlerfrei und hatte somit zwei Eisen im Feuer.

Es schien als wäre das Eis für die Grevener gebrochen, denn es folgten ihm auch Michael Christofoletti und Thomas Holz in das Stechen. Zum Abschluss blieb Felix Haßmann auch ein drittes Mal ohne Fehler, so dass für ihn die beste Ausgangsposition gegeben war. 17 Starterpaare gelangten insgesamt ins Stechen, die für schnelle Ritte bekannt sind. Felix Haßmann eröffnete mit Brazonado das Stechen und setzte die folgenden Reiter mit einer blitzschnellen Runde mächtig unter Druck.

Viele Teilnehmer versuchten die Zeit zu schlagen, kassierten dadurch jedoch Fehler oder blieben hinter der Zeit. Manch einer dachte schon, dass diese Runde nicht mehr zu toppen sei. Dann kamen jedoch noch Hans-Thorben Rüder und Amba. Die beiden ritten noch schneller, so dass er das Springen für sich entscheiden konnte – natürlich zur besonderen Freude des RuF Greven, bei dem er schon seit langer Zeit beheimatet ist. Auch seine Frau Tina Rüder freute sich über den Sieg, denn es gab einen nagelneuen Rasenmäher zu gewinnen: „Wir haben seit letzter Woche endlich unseren Rollrasen für unser neues Haus, es fehlte aber noch der Rasenmäher“.

Insgesamt bewiesen die Grevener Reiter beim eigenen Turnier ihre Klasse. Auch in der S-Dressur gab es Platzierungen. Frieda Tauber wurde mit Rolex Sechste, Laura Deitermann belegte Platz neun mit ihrem Ballettmeister.



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