So., 22.07.2018

Fußball: SC Greven 09 Tierisch was los in der Schöneflieth

Hinfallen – und wieder aufstehen. Die 09-er setzten sich in einer rasanten Partie mit 4:3 durch.

Hinfallen – und wieder aufstehen. Die 09-er setzten sich in einer rasanten Partie mit 4:3 durch. Foto: Stefan Bamberg

Greven - 

Sieben Tore und zwei Hunde, die den Platz stürmen. Beim SC Greven 09 war viel los – und Trainer Andreas Sommer freute sich über einen 4:3-Sieg im Testspiel gegen den SC Münster 08.

Von Stefan Bamberg

Köln hat den Geißbock, Frankfurt den Adler – und in der Schöneflieth freut sich gleich nach dem Anstoß ein ganzes Stadion über den Platzsturm zweier Hunde. Über die Kollegen von Hennes VIII. und Attila, die legitimen Nachfolger des Grotifanten. Willkommen bei „Herrchen gesucht“! Eine runde Minute dauert das hinreißende Schauspiel. Und danach? Ist auch auf dem Platz tierisch was los.

Greven 09 hat Münster 08 zu Gast – und die Buden fallen wie reife Früchte. Was für ein Spaß – 4:3 (3:1) gewinnt Andreas Sommers Team gegen den Landesligisten. Der ein überraschend kleines Ensemble seiner riesigen Kapelle mitgebracht hat, die in der lokalen Fußballszene schon für Furore sorgt, bevor überhaupt irgendein Pflichtspiel angepfiffen wurde.

Wir dürfen alle locker bleiben, denn zumindest heute kochen sie auch nur mit Wasser – wenngleich in der fünften Minute mit ziemlich heißem: mit drei, vier schnellen Kontakten hebeln sie 09 aus – 0:1.

Kombinationsfußball aber ist auch Grevens Kernkompetenz: Bernd Lakenbrinks Steilpass, Patrick Fechtel mit dem ersten Versuch, Julian Loose mit dem zweiten – Ausgleich (9.). Sommers Männer haben vier Trainingseinheiten allein an diesem Wochenende hinter sich – das ist ihnen nicht anzumerken: 22., da flitzt schon wieder Loose, da startet schon wieder Lakenbrink, da schlägt‘s schon wieder ein. Das 3:1, erneut durch Lakenbrink (26.), folgt sogleich. „Immer, wenn wir das Spiel schnell gemacht haben, wurde es gefährlich“, freut sich der Coach. Nur hinten, ach ja hinten: Da läuft‘s für beide wie für einen JU-Trupp beim Ausflug ins Hamburger Schanzenviertel – mäßig erfolgreich. 3:2 (59.), 3:3 (60.), dann jedoch Fechtel in Tippkick-Männchen-Manier zum 4:3 (60.). Drei Buden in 60 Sekunden – wann gibt‘s das schon mal? Wir sagen‘s ja: Tierisch was los!



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