Fr., 03.08.2018

Turnen: TVE Greven Auf dem gleichen Balken wie die Weltmeisterin

Turntalent Helene Stenert zeigte in Chemnitz eine starke Leistung. Darüber freute sich auch ihre Trainerin Steffi Heines.

Turntalent Helene Stenert zeigte in Chemnitz eine starke Leistung. Darüber freute sich auch ihre Trainerin Steffi Heines. Foto: Windau

Greven - 

Über einen ganz besonderen Wettkampf freute sich das Grevener Turntalent Helene Stenert.

Eine besondere Ehre wurde Helene Stenert zuteil. Das Turntalent aus Greven durfte in diesem Jahr in Chemnitz mit der Westfalenauswahl AK 9 am Turn-Talentschulpokal teilnehmen. Gemeinsam mit zwei Dortmunder Turnerinnen hatte Helene sich für die den Bundesentscheid qualifiziert.

Einen Tag vor dem eigentlichen Wettkampf reiste die Schülerin mit ihrer Trainerin Steffi Heines (gleichzeitig auch Turn-Talentschulleiterin) und ihrer Mutter nach Chemnitz.

Zuvor wurde in der gleichen Halle die EM-Qualifikation der Juniorinnen und Seniorinnen ausgetragen. Am nächsten Tag auf dem gleichen Turngerät wie die amtierende Balken-Weltmeisterin Pauline Schäfer turnen zu dürfen, war ein besonderes Gefühl für Helene Stenert.

Die besten Turnerinnen aus ganz Deutschland versammelten sich hier und turnten einen spannenden Wettkampf. Es war nach der Qualifikation der erste Wettkampf in diesem Jahr für die junge Grevenerin. Der für diese Altersklasse hochklassige Wettkampf auf Bundesebene war natürlich für sie sehr aufregend.

Am Sprung gelang es ihr, ganz souveränen einen sauberen Strecksalto mit anschließender Flugrolle zu turnen. Am Barren zeigte sie eine sauber durchgeturnte und fehlerfreie Übung. Der Balken war etwas zittrig geturnt, und sie musste beim Angang leider direkt wieder absteigen. Gleichwohl hatte das Turntalent hier allen Mut bewiesen und das erste Mal ihren Flick-Flack zeigen können.

Einen tollen Abschluss präsentierte sie am Boden. Die saubere und gekonnt vorgetragene Übung mit Hocksalto und drei Flick-Flacks in Serie wurde mit vielen Punkten belohnt.

Die Mannschaft, leider nur mit drei Turnerinnen besetzt und daher ohne Streichwertung, landete auf Platz zehn.

Aber alle drei Mädchen fuhren hochmotiviert und zufrieden nach Hause und wollen fleißig weiter trainieren, um einmal so gut zu werden wie Pauline Schäfer.

Sehr stolz auf die Leistung ihres Schützlings kommentierte Steffi Heines: „Das wünscht man sich als Trainerin.“



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