Di., 07.08.2018

Fußball: Kreisliga A Im Kollektiv überzeugend

Läuferisch und spielerisch überlegen präsentierte sich die DJK, hier mit Jan Drees in Aktion, am Sonntag gegen Arminia Ibbenbüren II.

Läuferisch und spielerisch überlegen präsentierte sich die DJK, hier mit Jan Drees in Aktion, am Sonntag gegen Arminia Ibbenbüren II. Foto: th

Greven - 

Die DJK-Fußballer wissen in der Vorbereitung zu überzeugen. Der personelle Umbruch scheint zu gelingen.

Von Sven Thiele

Auf den ersten Blick wiegen sie schwer, die Abgänge beim A-Ligisten DJK Blau-Weiß. Doch obwohl der Verein Leistungsträger wie Peter Lakenbrink, Chris Helmig, Maurice Seikowski und David Wiethölter hat ziehen lassen müssen, ist von Untergangsstimmung in der Emsaue nichts zu spüren. Im Gegenteil: Nach der ersten Hälfte der Vorbereitung überwiegt die Zuversicht, in dieser Saison eine bessere Rolle in der A-Liga spielen zu können als im vergangenen Jahr. Auch beim 3:0-Testspielsieg gegen Arminia Ibbenbüren II wurde erkennbar: hier wächst etwas zusammen, auf das die DJK bauen kann.

„Im Kollektiv sind wir nicht schlecht aufgestellt“, meinte Norbert Gellenbeck am Sonntag. Der Abteilungsleiter muss es wissen, schließlich managt er der Fußballer schon seit vielen Jahren. In dieser Woche ist Gellenbeck nicht nur im Hintergrund gefordert. Weil Trainer Sven Klein im Urlaub weilt, nimmt er zusammen mit Jürgen Röös, dem Altmeister der Reservemannschaft, Platz auf der Trainerbank. Und erhält dadurch einen besonders zusätzlichen Blick ins Innere der auf vielen Positionen neu formierten Mannschaft.

Mit Sebastian Häder und Fabian Henkel hat sich die DJK zwei Aufbauspieler geangelt, die bereits in früheren Jahren im DJK-Trikot unterwegs waren. Alex Ortmeier, Maximilian Wilp, Alexander Weuthen und Rene Springfeld sind aus der Reserve zum 22-köpfen Kader hinzugestoßen. Aus der A-Jugend versucht Alex Beuning den Sprung in die A-Liga. Interessant klingt auch dieser Neuzugang: Nikolaos Ntiso hat in Greven neue Wurzeln geschlagen und macht als weiterer Aufbauspieler Anstalten, das A-Liga-Team sportlich voran zubringen.

Baustelle der DJKler ist und bleibt die Offensive, wo nur Jonas Averbeck nach seiner fulminanten Rückrunde gesetzt ist. Er war es auch, der die Grevener am Sonntag gegen Ibbenbüren in Führung schoss. Dennoch: „Im Sturm drückt bei uns der Schuh“, räumt Norbert Gellenbeck ein.

Gegen den Tecklenburger A-Ligisten war davon wenig zu spüren. Während die Ibbenbürener eine Woche vor ihrem Saisonstart einen enttäuschenden Auftritt hinlegten, tauchten die Grevener ein ums andere Mal gefährlich vor dem Gehäuse ihrer Gäste auf. Und nutzten ihre Möglichkeiten. Im zweiten Durchgang war es zunächst Alex Ortmeier, der auf 2:0 erhöhte, bevor Alex Beuning nach mustergültigem Zuspiel von Youri Hidding das Ergebnis auf 3:0 schraubte.

„Man sieht der Mannschaft die Freude am Spiel an“, zeigte sich Jürgen Röös anschließend angetan von diesem Auftritt, der Mut macht für die bevor stehenden Aufgaben im Pokal und der Stadtmeisterschaft.



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