So., 26.08.2018

Kreisliga A: DJK Greven verliert in der Nachspielzeit 2:3 gegen Borussia Münster Blau-Weiß aus allen Träumen gerissen

Jonas Averbeck, hier gegen den Borussen Max Hanrath, bereitete den ersten BW-Treffer vor und erzielte den zweiten.

Jonas Averbeck, hier gegen den Borussen Max Hanrath, bereitete den ersten BW-Treffer vor und erzielte den zweiten. Foto: Heiner Gerull

Greven - 

BW Greven stand gegen Titelaspirant Borussia Münster vor einer Überraschung. Doch in der Nachspielzeit wurde der heimische A-Ligist jäh aus allen Träumen gerissen.

Von Heiner Gerull

Hinten gelegen, zurückgekommen und am Ende doch verloren – A-Ligist DJK BW Greven erlebte bei der 2:3 (0:2)-Niederlage gegen Borussia Münster ein Wechselbad der Gefühle, bei dem den Blau-Weißen das ersehnte Happy End versagt blieb. Peter Talmann, der den privat verhinderten Chefcoach Sven Klein vertrat, zog dennoch positive Erkenntnisse aus der Niederlage: „Man hat gesehen, zu welch einer Leistung die Mannschaft fähig ist, wenn sie als Kollektiv auftritt.“

Bemerkenswert war auch die Moral, die die Blau-Weißen an den Tag legten. Denn nach 45 Minuten stand es bereits 0:2, und wohl kaum jemand hatte damit gerechnet, dass dieses Spiel noch solch eine dramatische Wendung nehmen würde.

Im ersten Durchgang wurde der Titelaspirant seiner Favoritenrolle gerecht. Wobei die Münsteraner zwei Unachtsamkeiten der Grevener prompt bestraften. Beim Führungstreffer profitierten die Gäste von einer verunglückten Abwehraktion der DJK. Der Ball fiel Nikesh Gauchan vor die Füße. Der Borusse nahm die Einladung an und schoss die Kugel in der 15. Minute zum 1:0 ins Netz. Beim zweiten Treffer düpierte Pascak Koopmann zwei Grevener und traf anschließend aus gut 20 Metern zum 2:0.

Die Blau-Weißen reagierten auf den Rückstand, indem sie auf ein offensiver ausgerichtetes 4:4:2-Sytem umstellten. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. In der 62. Minute beförderte Jonas Averbeck die Kugel von der Außenbahn in den Strafraum. Niklas Berkemeier kam zum Schuss und verkürzte auf 1:2. Die Münsteraner hatten fortan zwar leichte Feldvorteile. Doch Blau-Weiß ließ zunächst hinten nichts anbrennen und setzte im Angriff immer wieder Nadelstiche. Die Körpersprache verriet, dass die Mannschaft an ihre Chance glaubte. Und sie wurde belohnt. In der 89. Minute flankte der eingewechselte Nikolaos Ntiso den Ball aus dem Halbfeld in den gegnerischen Strafraum. Averbeck behauptete im Zweikampf und nagelte die Kugel aus gut elf Metern in den Münsteraner Kasten. Es stand 2:2, der eine Punkt war plötzlich zum Greifen nahe.

Doch in der Nachspielzeit wurde die Blau-Weißen aus sämtlichen Träumen gerissen. Koopmann hatte das Leder aus dem Halbfeld auf auf das BW-Tor geschlagen. Der Ball senkte sich zum 2:3 ins Netz – ein bitteres Ende.



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