So., 26.08.2018

Saerbecker nach 5:1 gegen SV Büren obenauf Falke grüßt von der Spitze

Nils Miethe (li.), hier gegen den Bürener Kapitän Joel Thieme, war im Mittelfeld unermüdlicher Antreiber.

Nils Miethe (li.), hier gegen den Bürener Kapitän Joel Thieme, war im Mittelfeld unermüdlicher Antreiber. Foto: Heiner Gerull

Saerbeck - 

Nach drei Spieltagen hat der SC Falke Saerbeck die Tabellenspitze in der Kreisliga A Tecklenburg erklommen. Allerdings mussten sich die „Falken“ den 5:1-Sieg gegen den SV Büren hart erarbeiten.

Von Heiner Gerull

Das lässt sich ja gut an – nach drei Spieltagen und einem 5:1 (3:0)-Sieg gegen den SV Büren grüßt Falke Saerbeck in der Kreisliga A des Fußballkreises Tecklenburg von der Tabellenspitze.

Allerdings vermochte Holger Althaus den Erfolg realistisch einzuordnen. „Es war ein hartes Stück Arbeit. Es wird einem in dieser Saison nichts geschenkt. Büren hätte gut und gerne den einen oder anderen Treffer erzielen können“, sagte Saerbecks Trainer. In der Tat hatte das Spiel etwas von dem Derby zwischen dem VfL Osnabrück und Preußen Münster am Samstag, das die Osnabrücker mit 3:0 gewonnen hatten. Ähnlich wie Münster in der ersten Halbzeit spielte auch der SV Büren in Saerbeck gut mit. Der Unterschied zu Falke war, dass die Saerbecker im Gegensatz zum SVB ihre Chancen nutzten und sie deshalb verdientermaßen den Platz als Sieger verließen.

Schon in der vierten Minute hatten die Gastgeber das erste Mal Grund zum Jubeln. Felix Steuter verwandelte einen Eckball direkt zur Saerbecker 1:0-Führung. Das 2:0 durch Felix Stegemann in der siebten Minute war sinnbildlich für den gesamten Spielverlauf. Nach einem Fehler eines Bürener Abwehrspielers eroberte sich Stegemann den Ball und schoss ihn zum 2:0 ins kurze Eck ein. Und als Steuter in der 18. Minute die Kugel per Freistoß zum 3:0 in den Bürener Kasten nagelte, kannte die Freude im Saerbecker Lager keine Grenzen.

Letztlich war der Sieg nicht nur das Ergebnis konsequenter Chancenverwertung, sondern auch das Produkt einer soliden Abwehrleistung. Geschickt verstanden es die Falken, den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten. Und wenn sich den Bürenern einmal eine Möglichkeit ergab, dann erwies sich Falke-Keeper Nicholas Beermann als sicherer Rückhalt. Die Entscheidung war spätestens in der 60. Minute gefallen, als Patrick Fröning auf 4:0 erhöhte. Der eingewechselte Konstantin Usov traf in der 67. Minute sogar zum 5:0, ehe Kristos Schönfeld im Gegenzug auf 1:5 verkürzte.



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