Mi., 29.08.2018

TVE beim internationalen Pokalschwimmen in Steinfurt Es ist nicht alles Gold, was glänzt

Charles-Darwin Fromme schwamm bei drei Starts jeweils persönliche Bestzeit.

Charles-Darwin Fromme schwamm bei drei Starts jeweils persönliche Bestzeit. Foto: TVE Greven

Greven - 

Die Bilanz des TVE Greven konnte sich beim 28. Internationalen Pokalschwimmen in Steinfurt sehen lassen. Trotz vieler Gold-, Silber- und Bronzemedaillen herrschte aber nicht nur eitel Sonnenschein. Das hatte seinen Grund.

Auf den ersten Blick sieht es nach einer überragenden Frühform aus, so kurz nach der Sommerpause. Bei 21 Starts erreichten sechs TVE-Schwimmer beim 28. Internationalen Pokalschwimmen in Steinfurt neun Gold-, sechs Silber- und fünf Bronzemedaillen, außerdem belegten sie in der Vereinswertung den sechsten Platz. Doch Trainer Jan Kleimeier ging tiefer in die Analyse und stellte fest, dass nicht alles Gold ist, was glänzt.

Tatsächlich war der Wettkampf aufgrund des Termins in den Ferien dünn besetzt, sodass selten mehr als eine Handvoll Schwimmer in den Wertungsklassen antraten. „Teilweise war es ein reines Rennen gegen die Uhr“, erklärte Kleimeier nach dem Wettkampf. Dass dennoch neun neue Bestzeiten erreicht wurden, freute ihn daher umso mehr.

Stark zeigte sich Charles-Darwin Fromme (Jahrgang 2001). Bei seinen drei Starts schwamm er jeweils eine neue Bestzeit, siegte zweimal und belegte einmal Platz zwei. Seine Zeit von 1:02,78 Minuten über 100 Meter Freistil brachte ihm zusätzlich den Pokal für die punktbeste Leistung in seiner Altersklasse ein.

Jeder Start eine neue Bestzeit war auch das Motto von Joulina Osthues (2005). Besonders war ihr Start über 800 Meter Freistil, da sie diese Distanz zum ersten Mal im Wettkampf bewältigte. Ihr gleichmäßig gestaltetes Rennen wurde schließlich mit der Goldmedaille belohnt. Ein weiterer erster Platz über 100 Meter Freistil und zweimal Bronze rundeten ihre respektable Bilanz ab.

Auch Adrian Fromme (2004) und Tim Neumayer (2002) schwammen die 800 Meter in neuer Bestzeit und belegten jeweils Platz eins. Adrian ließ dem zweimal Silber folgen, Tim gewann noch Gold und Silber. Hannah Grabbe (2004) hingegen war ein Sieg in Steinfurt nicht vergönnt. Sie wurde einmal Zweite und belegte dreimal Platz drei.

Jan Kleimeier, der neben dem Einsatz am Beckenrand selbst noch drei Medaillen gewann, will die kommenden Wochen nun nutzen, um beim ersten Höhepunkt der neuen Saison, dem Partnerschaftswettkampf am 15. September in Greven, weitere neue Bestzeiten zu sehen. „Wenn wir gegen die Engländer eine realistische Chance haben wollen, muss sich jeder noch einmal steigern“, forderte er weitere Trainingsanstrengungen von seinen Aktiven.



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