Do., 06.09.2018

Fußball: Kreisliga A Alles genau umgekehrt

Kann fast auf jeder Position spielen und besorgte den wichtigen Ausgleich für die DJK in Beelen: Jonas Averbeck. Und: Am Ende gewannen die Blau-Weißen das Ding sogar noch mit 2:1.

Kann fast auf jeder Position spielen und besorgte den wichtigen Ausgleich für die DJK in Beelen: Jonas Averbeck. Und: Am Ende gewannen die Blau-Weißen das Ding sogar noch mit 2:1. Foto: Stefan Bamberg

Greven - 

Manchmal hilft halt doch die Brechstange: Obwohl die DJK Greven nach Meinung ihres Coaches in der zweiten Halbzeit viel schlechter spielte als in der ersten, geriet die Auswärtsreise nach Beelen ausgerechnet in der Schlussphase doch noch zu einem Erfolg. Dank einer Allzweckwaffe und eines torgefährlichen Griechen.

Von Stefan Bamberg

Der warme Spätsommerwind von Beelen fegt dem Mann noch um die Ohren. Es ist vielleicht gerade zehn Minuten her, dass Sven Klein und seine blau-weißen Jungs zum Luftsprung angesetzt haben. 2:1 (0:0) gewonnen, erstmals Zählbares in der noch jungen Saison. Und alles genau umgekehrt: Vor Wochenfrist verloren sie in allerletzter Sekunde – am Sonntag jubeln sie über eine Kiste in der Neunzigsten. Nikolaos Ntiso – der Grevener Grieche – lupft die DJK Greven bei BW Beelen ins Glück.

Nach der berühmten Gefühlsachterbahn – an deren Ende jedoch der Gegner kotzt. Eine wilde Gaudi – und: „Vor allem in der zweiten Halbzeit auch ein ziemlich unruhiges Spiel“, berichtet Klein.

Äußerst kontrolliert allerdings der DJK-Auftritt in der Startphase: Henrik Wigger (11.), Jonas Averbeck (13.), Bernd Block (15.) und Sebastian Häder (20./21.) vergeben teils hübsch herausgespielte Möglichkeiten. Das Problem einzig: ganz schön wenig Tore für so viele Chancen – 0:0 zur Pause.

Doch so gerät der zweite Abschnitt, der dem Übungsleiter an sich weitaus schlechter gefällt als der erste, zur Erfolgsstory. Obwohl zunächst mal die anderen Blau-Weißen treffen: knappe Stunde rum, Abstimmungsfehler – 0:1. „Das war Kollektivschlaf“, meint Klein. „Sowas sollte nicht passieren.“

Kann es aber immer wieder – umso wichtiger, dass seine Männer die richtige Antwort geben: Das ist jetzt reine Kopfsache. In der 85. Minute indes nimmt Jonas Averbeck gottlob aber doch den Fuß, um das 1:1 zu erzielen. „Super reingezogen, super Schuss“, lobt Klein seinen Achter, der auch Innenverteidiger und Stürmer spielen kann.

Ganz vorn jedoch knipst heute ein anderer: Ntiso mit tollem Heber aus 20 Metern zum Last-Minute-Dreier.



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