Mo., 03.09.2018

Radsportfreunde Greven: 200-Kilometer-Rundfahrt Mit Tempo durchs Münsterland

Diese Rennradfahrer aus Greven bewiesen bei der 200-Kilometer-Ausfahrt Ausdauervermögen.

Diese Rennradfahrer aus Greven bewiesen bei optimalen äußeren Bedingungen Ausdauervermögen. Foto: RSF Greven

Greven - 

Geschafft. Die Vereinsfahrt der Rennradfahrer der Radsportfreunde über die stattliche Distanz von 200 Kilometern erwies sich als voller Erfolg.

Geschafft. Die Vereinsfahrt der Rennradfahrer der Radsportfreunde über die stattliche Distanz von 200 Kilometern erwies sich als voller Erfolg. Regelmäßiges Training und zahlreiche Ausfahrten an den Wochenenden zahlten sich am Ende für die 13 Fahrer aus, die nicht nur zum Start guter Laune waren.

Nach der Hitze der vergangenen Wochen sollte die Höchsttemperatur bei dieser Ausfahrt bei nur noch 28 Grad liegen – beste Bedingungen für die Rennradfahrer. Wie jedes Jahr wurde die Strecke vom Radtourenwart detailliert zunächst am heimischen Computer geplant und dann mehrfach abgefahren, um den Streckenzustand vor Ort unter die Lupe zu nehmen. Ein durchgängig optimaler Tourenverlauf auf bestmöglichem Straßenbelag war der Lohn für diese Arbeit und die investierte Zeit.

Die Strecke führte zunächst an Havixbeck und Dülmen vorbei zur ersten Pause nach 51 Kilometern kurz vor Sythen. Hier gab es ein ausgiebiges Frühstück aus dem Begleitfahrzeug, das bestens ausgerüstet für Pausen und Pannen bei den Teilnehmern blieb und alles zur Stärkung mitführte, was das Radlerherz begehrt: Frische Brötchen, Aufschnitt, Kaffee, reichlich Wasser und Kaltgetränke und schon fast traditionell die von einem Mitfahrer vorbereiteten Schnitzel. Und weil das Auge auch mitisst, durfte selbst die Tischdecke auf dem Tisch nicht fehlen.

Weiter ging es Richtung Westen. In Erle kam dann auch die Tour-Kultur mit dem Besuch der „Femeiche“ nicht zu kurz. Nach dem Motto „mens sana in corpore sano“ gab es hier einige Infos zu diesem uralten Naturdenkmal, das als ältester Gerichtsbaum Mitteleuropas gilt.

Mittagspause mit erneuter Verpflegung aus dem Begleitfahrzeug war dann nach 100 Kilometern am Rande des Naturschutzgebietes Tiergarten am Raesfelder Schloss. Die Hälfte der Tour war zu diesem Zeitpunkt bereits geschafft – auf der zweiten Hälfte sollte auf dem Weg zurück nach Greven auch der Wind angenehm von hinten schieben.

Im großen Bogen um Borken herum wurde die letzte Pause bei Kilometer 150 in Coesfeld angesteuert.

Mit den Baumbergen unter den Rädern und dem Ziel vor Augen stellten die letzten 50 Kilometer nun kein Hindernis mehr dar. Am frühen Abend war die Vereinsfahrt der Grevener Radsportfreunde Geschichte und jeder Fahrer konnte stolz auf seine sportliche Leistung zurückblicken.

Wieder einmal waren die Aktiven sich bewusst, dass Rennrad fahren nicht Rennen fahren heißt, sondern dass auch längere Strecken auf der Leeze angenehm und mit viel Spaß in großer Runde zu bewältigen sind.

Zum Thema

Wer selbst Lust hat, sich im kommenden Jahr dieser Herausforderung zu stellen, ist bereits jetzt herzlich eingeladen, beim Training der Radsportfreunde teilzunehmen.

 



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