Mi., 05.09.2018

Jugendfußball: Landesligist 09 vor dem Saisonstart Vorweggenommenes Endspiel

Ist ins zweite Glied zurück gerückt: Timo Dusny.

Ist ins zweite Glied zurück gerückt: Timo Dusny. Foto: Oliver Hengst

Greven - 

Bevor die C1-Junioren des SC Greven 09 in der Landesliga Neuland betreten, sind sie im Kreispokal gefordert. Und treffen dort auf keinen Geringeren als den Titelverteidiger.

Von Sven Thiele

Als wäre der Auftakt zur Landesliga-Saison, in der die C-Juniorenfußballer des SC Greven 09 ab Samstag absolutes Neuland betreten, nicht schon spannend genug, beginnt die Saison zuvor mit einem zusätzlichen Kracher. In der ersten Runde des Kreispokals trifft der SC 09 an diesem Mittwoch auf keinen geringeren Gegner als den SC Münster 08. Das Duell des Landesligisten gegen den Westfalenligisten und Titelverteidiger ist so etwas wie das vorweggenommene Endspiel. Und für 09-Trainer Jens Kurney eine willkommene Gelegenheit für eine Standortbestimmung.

21 Spieler umfasst der Kader, mit der Kurney und sein Trainerstab zuversichtlich sind, auch in der Landesliga zu bestehen. „Wir haben die Qualität, jeden Gegner in der Landesliga zu ärgern“, ist der 09-Trainer überzeugt. Zu neun Spielern der Aufstiegself haben sich fünf aus der bisherigen C2 hinzugesellt. Drei ehemalige D-Junioren sowie vier Neuzugänge komplettieren die Mannschaft, die sich in den vergangenen Wochen intensiv auf das Abenteuer Landesliga vorbereitet hat. Mit einem gewaltigen Pensum: Fünf Trainingseinheiten in der Woche, davon zwei Spiele sowie ein dreitägiges Trainingslager: Jens Kurney, der in dieser Saison von René Köster, Timo Dusny und Nicolas Hölscher unterstützt wird, hat nichts dem Zufall überlassen.

Was auch die Zuversicht erklärt, warum sich der Aufsteiger in der Landesliga eine gute Rolle zutraut. „Die Jungs sind super motiviert und brennen auf die neue Aufgabe.“ Gleichwohl: Was genau ihn und seine Mannschaft in der am Samstag beginnenden Saison erwartet, weiß der Trainer nicht so genau. Gegner und Orte wie Jerxen-Orbke, Rödinghausen und Mastbruch stellen für Kurney weiße Flecken auf der Fußball-Landkarte dar. Vertraut sind nur vier der elf Konkurrenten: Der FC Gievenbeck, Preußen Münster II und Eintracht Rheine. „Wir gehen ohne Druck in die Saison“, stellt Kurney fest. Als erste Marke gelten die Herbstferien. Bis dahin will der Aufsteiger zehn Punkte gesammelt haben. Mindestens.



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