Mo., 24.09.2018

Fußball: Kreisliga B Siegen mit Sieben

Der rote Blitz: Benedikt Sollik (l.) ist mit seiner Schnelligkeit eine echte Waffe für den SC Reckenfeld. Und auch noch gut im Abschluss – beim 7:3 gegen Wettringen netzte auch er ein.

Der rote Blitz: Benedikt Sollik (l.) ist mit seiner Schnelligkeit eine echte Waffe für den SC Reckenfeld. Und auch noch gut im Abschluss – beim 7:3 gegen Wettringen netzte auch er ein. Foto: Stefan Bamberg

Reckenfeld - 

Der SC Reckenfeld verteidigte die Tabellenführung - mit einem 7:3 gegen Vorwärts Wettringen.

Von Stefan Bamberg

Das gemeinsame Abendessen am Sonntagabend nach dem Fußball – für Julian Lüttmann und seinen Gimbter Kumpel Dragan Grujic ist das beinahe ein Pflichttermin. Mit einiger Sicherheit musste Lüttmann dabei gestern nicht lange auf die Speisekarte gucken: Der Mann nimmt die Sieben! Soviel dürfe klar sein nach dieser Offensiv-Gala seines SC Reckenfeld gegen Vorwärts Wettringen III. Siegen mit Sieben lautete hier das Motto: Mit 7:3 (2:3) triumphierte der alte und neue B-Liga-Spitzenreiter im eigenen Stadion. „Ich glaube, den Fans hat‘s gefallen“, sagt ein glücklicher SCR-Coach.

Wobei dieser Nachmittag nicht mal völlig sorgenfrei verläuft: Damit es für Vorwärts irgendwann nur noch rückwärts geht, muss der SCR mächtig klotzen. „Das war ein gefährlicher Gegner“, berichtet der Übungsleiter, der sich deshalb vorsichtshalber auch selber wieder in die Startelf beordert hat.

Und mit seinen Kameraden anfangs nicht so richtig Griff an diese Kiste kriegt: Zwar staubt Meik Kaufmann schon nach zwei Minuten zur Reckenfelder Führung ab – dann jedoch werden die Ortsteil-Kicker einmal im Aufbau beklaut (1:1, 20.), einmal ausgekontert (2:2, 27.) und einmal per direktem Freistoß überlistet (2:3, 42.), während sonst nur Vargin Der vom Elferpunkt zum zwischenzeitlichen 2:1-Vorsprung trifft (25.).

Ein Rückstand zur Pause – da war nicht abzusehen, wie sich dieser Kick noch entwickeln sollte. „Jetzt war es teilweise überragend“, findet Lüttmann, dem die Zahlen Recht geben. Benedikt Sollik (47.), Der (51.) und der Coach himself (57.) biegen das Ding auf 5:2 um – und die bisher starken Gäste bewegen sich irgendwo zwischen Schwindel und Erschöpfung. Ali Saado (82.) und noch mal dieser Der (88.) erhöhen.



https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6074030?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686793%2F