Handball: Landesliga
Die pure Spielfreude

Greven -

Ein wahres Offensiv-Feuerwerk fackelten die Handballerinnen des SC Greven 09 am Wochenende ab. Gegen den BSV Roxel setzte sich die Mannschaft von Bogdan Oana mit 41:26 durch. Der heimische Landesligist nutzte viele Chancen durch den schnellen Tempogegenstoß und fertigte den BSV auch in dieser Höhe verdient ab. Nun hofft das 09-Team natürlich auf weitere Erfolge.

Montag, 24.09.2018, 17:00 Uhr
Her mit dem Ball. Die Damen des SC Greven 09, hier Jana Werning, wirkten am Wochenende äußerst konzentriert und setzten sich haushoch gegen den BV Roxel durch.
Her mit dem Ball. Die Damen des SC Greven 09, hier Jana Werning, wirkten am Wochenende äußerst konzentriert und setzten sich haushoch gegen den BV Roxel durch. Foto: Heidrun Riese

Es war eine wahre Freude, den Landesliga-Handballerinnen des SC Greven 09 dabei zuzusehen, wie sie am Sonntagabend den BSV Roxel aus der Rönnehalle fegten. Beim glasklaren 41:26 (16:9)-Erfolg über den in der Vergangenheit häufig überlegenen Lieblingsgegner sprühte die Heimmannschaft nur so vor Spielfreude und begeisterte ihren Trainer vor allem mit einem enormen Drang zum Tor. „Das war richtig, richtig toll“, freute sich Bogdan Oana über eine rundum gelungene Leistung.

Mit einer Vier- und einer Fünf-Tore-Serie zur 9:2-Führung (11.) legten die 09-Damen einen Start nach Maß hin. Da war es kein Wunder, dass die Gäste, die durchaus etwas auf dem Kasten hatten, dumm aus der Wäsche guckten. „Roxel ist eine gute Mannschaft“, fand der SCG-Coach. Sein eigenes Team war an diesem Abend einfach besser, und das auf allen Ebenen.

So stellten die Grevenerinnen eine superstarke Abwehr, die nicht nur die Angriffe des Gegners zu neutralisieren wusste, sondern auch für etliche Ballgewinne sorgte, die wiederum in einfache Treffer mündeten. „Sie haben unfassbar geile Tore über die erste und zweite Welle gemacht“, war Oana voll des Lobes.

Im positionellen Angriff zeigten sich die 09-Damen vielseitig, einfallsreich und durchsetzungskräftig. Dass kleine Unachtsamkeiten direkt bestraft wurden, machte deutlich, dass mit Roxel ein Gegner auf der Matte stand, der durchaus Paroli bieten konnte. Aber die Grevenerinnen brachten auch noch die nötige Konzentration und Besonnenheit mit, um das BSV-Team in die Schranken zu weisen, auch als dieses gegen Mitte der ersten Halbzeit noch einen Zahn zulegte. Aber die Gäste kamen lediglich bis auf 10:5 (17.) heran. Und weil Nadja Quadflieg nach einem Doppelschlag von Katharina Stüwe zum 16:9 (26./28.) noch einen Siebenmeter vereitelte, ging es mit einem überdeutlichen Vorsprung in die Pause.

Auch in der zweiten Halbzeit legten die 09-Damen etliche kleine und auch manche große Serie hin. Beeindruckend war, wie sie mit sechs Treffern in Folge auf 27:13 (42.) davonzogen und plötzlich mehr als doppelt so viele Tore zählten wie ihr Gegner. Auch wenn noch mehr als eine Viertelstunde zu spielen war, wirkte es nicht so, als würde in dieser Begegnung noch etwas anbrennen können.

Dass die Grevenerinnen zum Schluss in der Abwehr ein noch bisschen nachließen, änderte nichts am haushohen Heimsieg, den Katharina Stüwe mit einem schönen Treffer von Linksaußen zum 41:26 (60.) vollendete.

SC Greven 09: Quadflieg, Noetzel - Stüwe (12/6), Haxter (7), Werning (6), Austermann (6), Krechting (3), Everwin (3), Hufelschulte (1), Mikowsky (1), Lake (1), Suwelack (1), Lamboury und Ortmeier.

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