Handball: Kreisliga
Sicherer Sieg beim Schlusslicht?

Saerbeck -

Die Handballerinnen des SC Falke Saerbeck haben die nächsten Pluspunkte ins Visier genommen. Das Team von Trainer André Buhla gastiert bereits heute bei Vorwärts Wettringen. Beim Tabellenletzten ist ein Sieg eigentlich Pflicht für die SC-Handballerinnen. Doch unterschätzen wollen sie das Schlusslicht der Kreisliga nicht – ansonsten droht eine böse Überraschung für den Gast.

Donnerstag, 04.10.2018, 17:00 Uhr aktualisiert: 05.10.2018, 14:38 Uhr
André Buhla ist mit dem bisherigen Verlauf der Saison durchaus zufrieden. Heute ist sein Team in Wettringen gefordert.
André Buhla ist mit dem bisherigen Verlauf der Saison durchaus zufrieden. Heute ist sein Team in Wettringen gefordert. Foto: Heidrun Riese

Wer beim Tabellenschlusslicht antritt, möchte nicht mit leeren Händen nach Hause fahren. Das ist bei den Kreisliga-Handballerinnen des SC Falke Saerbeck nicht anders, die bereits am heutigen Freitagabend (Anwurf: 18.15 Uhr, Zweifachhalle Wettringen) gegen den FC Vorwärts Wettringen IV spielen. Heidrun Riese, Mitarbeiterin unserer Zeitung, sprach mit Trainer André Buhla über die bevorstehende Partie und die Situation seiner Mannschaft.

Oft heißt es, dass Tabellenletzte mit besonderer Vorsicht zu genießen sind. Wie sehen Sie das?

André Buhla: Man sollte keinen Gegner unterschätzen – egal, auf welchem Tabellenplatz er steht. Im Handball ist meiner Meinung nach alles möglich. Der Letzte kann auch den Ersten schlagen. Personalsituation und Tagesform spielen immer eine große Rolle.

Was habt Ihr euch für das Spiel in Wettringen vorgenommen?

André Buhla: Wir wollen das Spiel natürlich gewinnen und einen sicheren Sieg herausspielen. Es wäre schön, wenn es nicht ganz so spannend würde wie gegen Ammeloe/Ellewick.

Wie sieht die Personallage aus?

André Buhla: Uns fehlen einige Spielerinnen. Jessica Nienaber, Jessica und Laura Jochmaring, Annina Joanning sowie Johanna Dahlmann sind nicht dabei. Dafür hilft Nicole Hilbert aus, die eigentlich mit dem Handball aufgehört hat.

Wie sind Sie mit dem bisherigen Verlauf der Saison zufrieden?

André Buhla: Die Abwehr steht schon ganz gut, aber im Angriff ist noch Luft nach oben. Passgenauigkeit, Schnelligkeit und Abschluss können wir verbessern. Das hat sich vor allem in Burgsteinfurt gezeigt, wo uns die Torhüterin den Zahn gezogen hat. Zu Hause gegen Stadtlohn hat die Mannschaft ein super Spiel abgeliefert. Gegen Ammeloe/Ellewick war es ein bisschen knapp, aber insgesamt in Ordnung.

Womit hat Sie ihre Mannschaft bisher am meisten begeistert?

André Buhla: Mit ihrem Abwehrverhalten. Dass da alle an einem Strang ziehen, sich gegenseitig helfen, schön verschieben und miteinander sprechen.

Schauen Sie schon auf die Tabelle?

André Buhla: Da gucke ich überhaupt noch nicht drauf, denn am Anfang sagt die Tabelle nichts aus. Burgsteinfurt steht derzeit ganz oben und war vergangenes Jahr unter „ferner liefen...“. Und die Mitfavoriten aus Hörstel und Ibbenbüren haben schon Punkte abgegeben, genau wie wir.   | Freitag, 18.15 Uhr, in Wettringen

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