Mi., 10.10.2018

Radsport: RSF Greven Tigerenten überwinden Grenzen

Die einwöchige Radtour Montargis - Greven gehörte zu den Höhepunkten der Saison.

Die einwöchige Radtour Montargis - Greven gehörte zu den Höhepunkten der Saison. Foto: RSF Greven

Greven - 

Auf ein ereignisreiches Jahr blicken die Radsportler der Radsportfreunde Greven zurück.

Auf 95 sonnigen Kilometern – unterbrochen von einer Kuchenpause auf dem Hof Löbke in Laggenbeck – haben die Rennradfahrer der RSF Greven eine äußerst abwechslungsreiche Saison 2018 beendet – oder doch nicht so ganz? 

Zeit für einen kurzen Rückblick auf die gemeinsamen Unternehmungen der letzten Monate blieb beim abschließenden isotonischen Getränk unter der Grevener Sonne: Los ging es bereits im März, als sechs Fahrerinnen und Fahrer ihre Saisonvorbereitung auf Mallorca bestritten, während der offizielle Startschuss in Greven fiel und die Daheimgebliebenen nach dem gemeinsamen Anradeln das regelmäßige wöchentliche Training montags und mittwochs einläuteten. Dieses wurde an den Wochenenden ergänzt um zahlreiche Teilnahmen an den Radtourenfahrten der Nachbarvereine, bevor im Mai dann die eigene RTF mit fast 400 Teilnehmern, darunter eine große Gruppe aus den Niederlanden, erfolgreich ausgerichtet wurde.

Kurz darauf stand schon der nächste Höhepunkt auf der Agenda 2018. Die traditionelle Mehrtagestour führte die Aktiven in diesem Jahr ins Sauerland, wo zwischen Warburg und Kahlem Asten an vier Tagen reichlich Strecken- und Höhenkilometer gesammelt wurden. Das schweißt natürlich zusammen und macht fit für die nächste Herausforderung, die 200-km-Tour im August, die in großer Runde über Raesfeld führte. Ein ganz besonderes Erlebnis bildete am Ende der Saison für sieben Teilnehmer die einwöchige Radfernfahrt Montargis - Greven aus Anlass der 50-jährigen Städtepartnerschaft. Nachdem die letzte „Tour des Amis“ vor zehn Jahren stattfand, kamen die „Fernfahrer“ dieses Mal so begeistert zurück, dass bereits in nicht allzu ferner Zukunft die nächste Tour geplant wird. Radfahren verbindet eben, bildet Freundschaften über Länder- und Kulturgrenzen hinweg. Dies erfuhr auch eine kleine Gruppe, die in dieser Zeit mit den Rennrädern die Tigerententrikots durch die Wein- und Olivenberge der Toskana jagten.

Der Jahrhundertsommer trug natürlich dazu bei, dass mit viel Begeisterung und Durchhaltevermögen so regelmäßig Kondition gebolzt werden konnte. Natürlich gab es neben den Trainings noch etliche Fahrten, zu denen sich die Fahrerinnen und Fahrer oft spontan aufgemacht haben.

Eine super Saison – darin sind sich alle Vereinsmitglieder einig – mit den dazu gehörenden Plattfüßen, jedoch zum Glück ohne schwere Stürze und Verletzungen, ist nun beendet.

Allerdings können sich die Aktiven noch nicht so einfach von ihrem schönen Hobby bis ins nächste Jahr verabschieden. Solange das Wetter es zulässt, so wurde einmütig beschlossen, bleiben die abendlichen Trainingstermine bestehen – Licht kann ja schließlich auch ans Rennrad gebaut werden.

Nähere Informationen zum Thema Radsport wie immer aktuell auf www.rsf-greven.com.



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