Tischtennis Verbandsliga
Überraschender Schlussspurt

Greven -

Die DJK Greven sieht gegen Ochtrup am Sonntag lange wie der Verlierer aus. Am Ende vermeidet der Tischtennis-Verbandsligist die Totalpleite.

Sonntag, 11.11.2018, 18:00 Uhr aktualisiert: 11.11.2018, 19:42 Uhr
Ihr Einsatz im Schlussdoppel brachte am Sonntag nicht mehr den erhofften Erfolg: Max Haddick (l.) und Stephan Bothe.
Ihr Einsatz im Schlussdoppel brachte am Sonntag nicht mehr den erhofften Erfolg: Max Haddick (l.) und Stephan Bothe. Foto: th

Arminia Ochtrup vermochte am Sonntag die Rolle des vermeintlichen Abstiegskandidaten nicht anzunehmen. Im Gegenteil: Der Drittletzte der Verbandsliga brachte die DJK Blau-Weiß an den Rand einer Niederlage. Erst ein fulminanter Schlusspunkt rettete dem Gastgeber ein 8:8-Unenschieden und verhinderte eine Totalpleite mit zwei Niederlagen innerhalb von 24 Stunden. Doch genau die war zur Halbzeit dieses verbissen geführten Vier-Stunden-Duells zum Greifen nah.

DJK zittert sich um 8:8 gegen Arminia Ochtrup II

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Schon der Start ließ wie am Vorabend beim 5:9 in Rheine nichts Gutes erahnen. Nach den drei Doppelpaarungen lag die DJK erneut in Rückstand. Alleine der 3:1-Sieg von Max Haddick und Stephan Bothe nährte die Hoffnung auf einen besseren Verlauf als in Rheine.

Im Duell zweier ersatzgeschwächter Teams sah es zunächst danach aus, als verfüge Ochtrup über die bessere Bank. Der für den verhinderten Milan Heidkamp auf Position zwei gerückte Stephan Bothe setzte zunächst seine Negativserie (0:3) fort. Nichts zu holen gab es auch für Rajeevan Sithamparanathan (0:3), Sinan Incegoz (0:3) und Torsten Radke (1:3).

Punktegaranten waren am Sonntag für Greven dagegen Spitzenspieler Max Haddick, der zwei starke Einzelauftritte hinlegte, und Matthias Kaltmeier. Letzterer ließ sich durch nichts und niemanden aus der Ruhe bringen und bewies zudem Nerven bei seinen Erfolgen über die komplette Fünf-Satz-Distanz.

Trotzdem lagen die Grevener nach dem ersten Durchgang mit 3:6 hinten und es schien so, als seien die Ausfälle von Heidkamp und Rothe nicht zu kompensieren.

Und dann das: Ausgerechnet der formschwache Stephan Bothe leitete die Wende ein, als er zwei Matchbälle abwehrte und im entscheidenden fünften Satz ein schon verloren geglaubtes Spiel umbog. Nicht weniger überraschend die folgenden Auftritte von Torsten Radke und Sinan Incegoz. Ausgerechnet die beiden im ersten Durchgang erfolglosen Ersatzspieler brachten ihre Einzel nach Hause und die DJK vor dem Schlussdoppel plötzlich in Führung.

Als sich die Spieldauer der Vier-Stunden-Marke näherte, lag ein lange Zeit nicht für möglich gehaltener Sieg in der Luft. Was auch ein bisschen zu viel des Guten gewesen wäre. Das Daumendrücken der wenigen verbliebenen Zuschauer half überdies nichts: Haddick und Bothe verloren im Abschlussdoppel glatt mit 0:3.

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