Fußball: Kreisliga A
Von Unglück und Unvermögen

Saerbeck -

Holger Althaus hat mit Falke Saerbeck ein Spiel verloren, seinen Humor aber bereits wenige Stunden nach dem Abpfiff wieder gefunden. Was auf dem Rasen in Ibbenbüren passierte, fand der Coach jedoch ganz und gar nicht lustig.

Sonntag, 11.11.2018, 19:19 Uhr aktualisiert: 13.11.2018, 12:26 Uhr
Konstantin Usov (blaues Trikot) traf – leider umsonst.
Konstantin Usov (blaues Trikot) traf – leider umsonst. Foto: Weßeling

Nein, an dem armen Vierbeiner wollte Holger Althaus seinen Frust nicht auslassen: „Der Hund kriegt jetzt was zu fressen“, gibt sich Falke Saerbecks Trainer großzügig. Denn: „Der kann ja nix dafür.“ Bei seinen Zweibeinern ein paar Stunden zuvor wäre er wohl kaum derart spendabel gewesen – da sparte er nur mit einem nicht: mit Kritik. „Es ist unerklärlich, wie wir dieses Spiel verlieren konnten.“ Mit 2:3 (0:0) bei Arminia Ibbenbüren II nämlich.

Mit einer Mischung aus Unglück und Unvermögen agierte Falke vor des Gegners Hütte: Felix Steuter (auf der Linie geklärt) und Marius Stallfort (aus drei Metern drüber) verpassten die Führung vor der Pause, Moritz Gilhaus (54., Kämpfer-Bude) und Konstantin Usov (56., Volley-Knaller) besorgten sie zum Glück danach.

Aber was heißt hier bitte zum Glück: Denn die Althaus-Elf vergab unzählige Male die Entscheidung. Wir haben die vielleicht allerbeste der besten Fußballer-Phrasen ja schon auf der anderen Seite bemüht – doch hier passt sie wieder! Also noch mal: „Wennesevornenichmachskrissesehinten!“ – ein Wort. Und drei Gegentore: In der 66. Minute flutschte Sebastian Krügels Freistoß zum 1:2 durch. Zehn Minuten vor Abpfiff flipperte ihnen Baba Amadou den Ausgleich rein. Kurz vor Ultimo waren sie zu weit aufgerückt, Arminia konterte – keiner mehr da, und Amadou erneut zur Stelle, 2:3.

In der 93. traf Marco Laumann die Latte – irgendwie wunderte es Althaus nicht.

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