Tischtennis: Verbandsliga
DJK BW Greven: Mini-Chance nutzen

Greven -

Eine extrem schwere Aufgabe wartet auf den Tischtennis-Verbandsligisten DJK BW Greven. Die DJK-Erste gastiert beim starken Tabellenführer DJK BW Annen. Da die Grevener personell geschwächt beim Liga-Primus gastieren, wäre ein Sieg eine echte Überraschung. Bei einer Niederlage droht ein weiteres Abrutschen in der Taballe – das wollten die Grevener eigentlich verhindern.

Donnerstag, 22.11.2018, 17:00 Uhr aktualisiert: 23.11.2018, 15:04 Uhr
Rajeevan Sithamparanathan will seine eigene Bilanz aufbessern. Ob das ausgerechnet beim aktuellen Tabellenführer der Tischtennis-Verbandsliga gelingt?
Rajeevan Sithamparanathan will seine eigene Bilanz aufbessern. Ob das ausgerechnet beim aktuellen Tabellenführer der Tischtennis-Verbandsliga gelingt? Foto: Stefan Bamberg

Nach 1:7 Punkten in Folge kommt das nächste Auswärtsspiel der DJK Blau-Weiß Greven beim Tabellenführer und Namenvetter aus Witten, bei der DJK BW Annen, zur Unzeit, zumal man auch in dieser Partie auf Milan Heidkamp und den Langzeitausfall Reinhard Rothe verzichten muss. Da auch die Nummer eins der zweiten Mannschaft, Torsten Radke, nicht zur Verfügung steht, muss voraussichtlich wieder der junge Roman Lakenbrink ran.

Die Gastgeber verfügen mit Numan Yagci über den aktuell besten Spieler der Liga (16 Siege – zwei Niederlagen), und auch die Nummer zwei des Teams, der routinierte Abwehrstratege Klaus Hellmann, zählt mit zum Besten, was die Liga zu bieten hat.

Doch nach diesen beiden Topspielern zeigen die folgenden Positionen keine außergewöhnlich erfolgreichen Akteure mehr, vielleicht mit Ausnahme des Ex-Münsteraners Dennis Streck, der an Position fünf bislang ebenfalls überzeugen konnte. In den Doppeln sind die Wittener ebenfalls deutlich besser aufgestellt als die Grevener, so dass die Favoritenrolle insgesamt eindeutig vergeben ist.

Allerdings kassierten die Gastgeber am vergangenen Wochenende in Bönen ihre erste Saisonniederlage und könnten eventuell ein bisschen verunsichert sein. Ob das der zuletzt überragend aufspielende Max Haddick, der kampfstarke Stephan Bothe und der in dieser Serie – bis auf die Begegnung in Ramsdorf – überzeugende Matthias Kaltmeier und ihre Mitstreiter nutzen können? Man wird sehen, denn nur die drei reichen nicht, um zum Mannschaftserfolg zu kommen, da müssen die anderen drei auch etwas Zählbares beitragen, und insbesondere Rajee Sithamparanathan möchte nach zuletzt sieben Niederlagen in Folge endlich seine „schwarze Serie“ beenden.

 

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