Tischtennis: Minimeisterschaften
DJK BW Greven: Großes Kino für kleine Leute

Greven -

Ein großer Tag wartet auf junge Tischtennis-Talente: Die DJK lädt zu den Minimeisterschaften ein.

Sonntag, 25.11.2018, 17:00 Uhr aktualisiert: 28.11.2018, 16:18 Uhr
Ein großer Tischtennis-Tag für die Kleinen: Die DJK Greven richtet am 8. Dezember die Mini-Meisterschaften in der Emshalle aus – Reinhard Rothe und Matthias Kaltmeier aus der Verbandsliga-Mannschaft sind dann ausnahmsweise nur Zuschauer.
Ein großer Tischtennis-Tag für die Kleinen: Die DJK Greven richtet am 8. Dezember die Mini-Meisterschaften in der Emshalle aus – Reinhard Rothe und Matthias Kaltmeier aus der Verbandsliga-Mannschaft sind dann ausnahmsweise nur Zuschauer. Foto: Stefan Bamberg

„Tischtennis? Kann doch jeder!“ Normalerweise würden uns Abteilungsleiter Dennis Seeger und Altmeister Reinhard Rothe für diesen Satz aber mal sofort die Ohren langziehen. Im schlimmsten Fall verbunden mit einer Aufforderung zum Duell an der Platte, wo die beiden Sportsfreunde uns dann mit hoher Trefferquote voraussagen, ob unser nächster Ball ins Netz, auf die Tribüne oder gar bis in den Geräteraum fliegt.

Am 8. Dezember (ab 10 Uhr, Emshalle) allerdings ist an der oben zitierten Stammtisch-Phrase ausnahmsweise ein bisschen was Wahres dran: Denn die 36. Mini-Meisterschaften richten sich ausdrücklich an echte Ping-Pong-Grünschnäbel. Starten dürfen nämlich nur Kids, die noch keine Spielberechtigung in einem Verein haben.

Die DJK Greven veranstaltet also großes Tischtennis-Kino für kleine Leute – erstmals wieder nach rund einem Jahrzehnt Pause. In drei Altersklassen – bis acht, neun bis zehn und schließlich elf bis zwölf Jahre – ermitteln die Mädchen und Jungs aus dem ganzen Stadtgebiet sowie der nahen Umgebung ihre Ortsmeister. „Das passt wunderbar in unser neues Jugendkonzept“, sind sich Seeger und Rothe einig. Die Tischtennis-AG in der Martinischule, die Übungsleiter-Qualifizierungsoffensive – und nun die nach Angaben des Deutschen Tischtennisbundes erfolgreichste Nachwuchswerbeaktion im nationalen Sport überhaupt: Fast 1,4 Millionen Kinder haben seit 1983 bei einem der bisher 52 000 Ortsentscheide aufgeschlagen.

Für deren Sieger geht’s übrigens weiter zu Kreis-, Bezirks-, Verbandswettbewerben – und im allerbesten Fall von der Ems an die Spree, zum Bundesfinale in der Hauptstadt.

Um dieser Blitzkarriere ein Stückchen näher zu kommen, braucht’s eigentlich nur zwei Dinge: Sportkleidung und einen Schläger. „Aber noch wichtiger als das Gewinnen ist der Spaß an der Bewegung“, unterstreicht Seeger, der sich auch als Zuschauer schon mächtig drauf freut: „Wir können in der Halle bis zu 16 Tische aufstellen, da wird hoffentlich richtig was los sein.“

Und wen die Lust aufs schnellste Rückschlagspiel der Welt packt, der sei auch herzlich zum DJK-Anfängertraining (freitags, 16.30 Uhr, Martinihalle) eingeladen, betont Reinhard Rothe: „Kontinuierliche Übung ist wichtig.“

Es ist halt noch kein Timo Boll vom Himmel gefallen. Wer bei den Mini-Meisterschaften mitspielt, kann dem Weltklasse-Linkshänder aber auf jeden Fall mal bei der Arbeit zugucken: Die Teilnehmer erhalten freien Eintritt zu (fast) allen Tischtennis-Bundesligaspielen.

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