Do., 06.12.2018

Schwimmen: Kurzbahnmeisterschaften der Masters Mit Vereinsrekord zu Silber

Strahlende Sieger: Der TVE-Schwimmer Jan Kleimeier (links) gewann bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Masters Silber. Gold ging an Markus Tasche, Bronze an Toni Landsbeck (r.)

Strahlende Sieger: Der TVE-Schwimmer Jan Kleimeier (links) gewann bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Masters Silber. Gold ging an Markus Tasche, Bronze an Toni Landsbeck (r.) Foto: TVE Greven

Greven - 

Die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Masters sind für viele Altersklassenschwimmer inzwischen ein Pflichttermin im Schwimmkalender. Bei der neunten Austragung im Stadionbad in Hannover hatten über 1000 Schwimmer aus ganz Deutschland knappe 4000 Starts gemeldet. Mit von der Partie war auch ein Schwimmer des TVE Greven. Sein Abstecher nach Hannover sollte sich für ihn lohnen.

Jan Kleimeier hatte wie im Vorjahr für den sogenannten kleinen Mehrkampf gemeldet. Dabei sind verteilt über zwei Tage neben den vier 50-Meter-Strecken über Rücken, Freistil, Schmetterling und Brust auch 100 Meter Lagen zu schwimmen. Die erreichten Zeiten werden in Punkte umgerechnet und addiert.

Durch den Wechsel in die höhere Altersklasse 30 rechnete sich der TVE-Athlet berechtigte Chancen auf eine Medaille aus. Eine Einschätzung, die sich bewahrheitete.

Nach Bestzeiten über die ersten drei Strecken ging Kleimeier am Sonntagmorgen überraschend als Führender in die letzten zwei Rennen. Der Platz auf dem Siegerpodest war zu diesem Zeitpunkt quasi sicher, nur die Farbe der Medaille galt es noch zu bestimmen.

Mit knappem Vorsprung ging es an den Start über die Schmetterlingstrecke. Hier waren trotz Bestzeit beide Verfolger schneller, wodurch Kleimeier auf Rang zwei abrutschte.

Somit sollte die Entscheidung über die abschließenden 50 Meter Brust fallen. Mit der langsamsten Meldezeit der drei Medaillenanwärter hatte er jedoch auf dem Papier die schlechteste Ausgangsposition. Dass er über seiner Bestzeit blieb, machte die Sache auch nicht einfacher. Doch letztendlich reichte der Vorsprung aus den ersten Rennen, um den zweiten Platz und somit die Silbermedaille zu gewinnen.

Zunächst nur als Zugabe geplant, entwickelten sich die abschließenden 100 Meter Freistil zu einem weiteren Höhepunkt. Mit der drittschnellsten Zeit gemeldet startete Kleimeier direkt neben dem Favoriten aus Hannover. Nach einem guten Start hielt der Grevener Schwimmer lange vorne mit und belegte schließlich in neuem Vereinsrekord von 0:54,41 Minuten auch in dieser Disziplin den Silberrang.



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