Do., 06.12.2018

Judo: Deutscher Jugendpokal Im Club der zwölf Besten

Die erfolgreiche U16-Mannschaft des Judo-Clubs (v.l.): Florian Prinz, Daniel Romanov, Leon Güntzel, Sönke Biedermann, Justus Holtmann, Alexander Romanov, Max Asche, Timofej Bernhard, Maximilian Martens, Timon Beinker

Die erfolgreiche U16-Mannschaft des Judo-Clubs (v.l.): Florian Prinz, Daniel Romanov, Leon Güntzel, Sönke Biedermann, Justus Holtmann, Alexander Romanov, Max Asche, Timofej Bernhard, Maximilian Martens, Timon Beinker Foto: Judoclub Greven

Greven - 

Was sonst nur den großen Namen in der Judoszene gelingt, glückte am vergangenen Wochenende der U16-Mannschaft des Judo-Club. Nach dem Bezirksmeistertitel und dem dritten Platz bei den Westdeutschen Meisterschaften, gehörte das Grevener Team zum erlesenen Kreis derer, die beim Deutschen Jugendpokal mitmachen dürfen. Dort überraschten sie mit Platz drei.

Was sonst nur den großen Namen in der Judoszene gelingt, glückte am vergangenen Wochenende der U16-Mannschaft des Judo-Clubs. Nach dem Bezirksmeistertitel und dem dritten Platz bei den Westdeutschen Meisterschaften gehörte das Grevener Team zum erlesenen Kreis derer, die beim Deutschen Jugendpokal mitmachen dürfen. Dort überraschten sie mit Platz drei.

Als erster Gegner stand am Samstag der JT Ansbach aus Bayern auf der Matte. Fünf Kämpfe werden bei jeder Begegnung ausgekämpft. Timon Beinker (bis 46 kg) holte kampflos den ersten Punkt für die Grevener. Danach holte Ansbach auf und glich aus.

Den dritten Kampf entschied Maximilian Martens (bis 58 kg) wiederum für den Judo-Club. An Sönke Biedermann (bis 66 kg) lag es, den Sieg zum 3:2 für die Grevener perfekt zu machen.

Die zweite Begegnung fand gegen den JC Vulkaneifel statt. Diese Begegnung ging aus Grevener Sicht knapp (2:3) verloren.

Danach stand der absolute Kracher der U16 Mannschaften in Deutschland, der SC Bushido Berlin, als Gegner auf der Matte und ließ den Judokas aus Greven keine Chance. Der spätere Deutsche Meister brachte dem Grevener Judo-Club eine 0:5 Niederlage bei.

Trotzdem waren einige Begegnungen hart umkämpft, so dass die Grevener Judokas keinen Grund hatten, den Kopf hängen zu lassen.

In der letzten Begegnung in der Vorrunde ging es dann gegen den SC Panthera aus Bremen.Vielleicht noch ein bisschen geschockt wegen der hohen Niederlage gegen Berlin gingen die ersten beiden Kämpfe nach Bremen. Danach starteten Maximilian Martens, Max Asche (bis 66 kg) und Daniel Romanov (plus 66kg) eine furiose Aufholjagd und gewannen ihre Kämpfe in grandioser Manier. Die Bremer mussten sich mit 2:3 dem Grevener Team beugen.

Platz drei in einem sehr gut besetzten Pool war das Ergebnis, das die Grevener als „Spitzenleistung“ bewerteten. Für den Judo-Club bedeutet das Abschneiden, dass die U16-Mannschaft zu den zwölf besten in Deutschland zählt.

Auch Simone Biedermann und Franz Greiling, die als Betreuer und Trainer dabei waren, zeigten sich hochzufrieden über den unerwarteten Erfolg, durch den Grevens Judoclub einmal mehr seine Qualität als Talentschmiede unterstrich.



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