Sa., 08.12.2018

Handball Landesliga der Frauen Ziel vorzeitig erreicht

ISehr zufrieden mit der Hinrunde: 09-Trainer Bogdan Oana.

Sehr zufrieden mit der Hinrunde: 09-Trainer Bogdan Oana. Foto: hri

Greven - 

In ihrer Staffel gehören die Landesliga-Handballerinnen des SC Greven 09 aktuell zu den stärksten Teams. Mit einem Rückstand von nur einem Punkt auf den Spitzenreiter belegt die Mannschaft um Bogdan Oana derzeit den zweiten Platz. Vor dem Verfolgerduell mit Versmold verrät der Trainer, wie er die aktuelle Situation bewertet und was er sich von dem Spitzenspiel verspricht.

In ihrer Staffel gehören die Landesliga-Handballerinnen des SC Greven 09 aktuell zu den stärksten Teams. Mit einem Rückstand von nur einem Punkt auf den Spitzenreiter belegt die Mannschaft um Bogdan Oana derzeit den zweiten Platz. Im Interview mit Heidrun Riese verrät der Trainer, wie er die aktuelle Situation bewertet – und was er sich vom Heimspiel gegen den Verfolger aus Versmold am Sonntagabend (Anwurf: 17 Uhr) in der Rönnehalle verspricht.

Erstmal herzlichen Glückwunsch zum zweiten Platz! Mittlerweile sind ja einige Spiele gespielt. Welchen Wert hat die Platzierung da für Sie?

Oana: Das ist schon eine gute Platzierung. Ich denke, dass die Tabelle auch schon repräsentativ ist. Everswinkel auf dem vierten Platz ist eine Ausnahme. Denn ich finde, dass die Mannschaft es definitiv verdient, weiter oben zu stehen – bei dem Kader und der Leistung, die sie gegen uns gezeigt hat.

Euer nächster Gegner ist euer Verfolger, die nahezu punktgleiche SpVg Versmold, die euch mit einem Sieg überholen würde. Sehen Sie ihre Mannschaft da besonders unter Druck?

Oana: Ich sehe das eigentlich ganz gelassen. Wir haben unser Ziel für die Hinrunde schon erreicht. Wir wollten oben mitspielen und die jungen Spielerinnen integrieren. Hinter beides können wir einen Haken machen. Druck haben wir höchstens, weil wir zu Hause spielen. Da fühlt man immer eine gewisse Pflicht, die Punkte zu holen. Die sitzt einfach im Hinterkopf. Das ist aber nicht nur bei uns so oder in der Handball-Landesliga, sondern allgemein im Sport.

Versmold gehört als Aufsteiger zu den neuen Teams in der Landesliga. Was wisst ihr über euren Gegner?

Oana: Viel wissen wir noch nicht. Nur so viel: Versmold spielt einen ganz routinierten Handball – mit viel Erfahrung und Auge. Es sind gute Spielerinnen dabei, die auch schon höherklassig unterwegs waren. Es könnte sein, dass wir es mit einer Mischung aus routinierten und jüngeren Spielerinnen zu tun haben. Letztlich müssen wir uns überraschen lassen.

Zuletzt hattet ihr ein paar Ausfälle zu beklagen. Wie sieht es an diesem Wochenende aus?

Oana: Ein bisschen besser. Die kleineren Verletzungen scheinen auskuriert zu sein. Wir hatten in dieser Woche eine gute Trainingsbeteiligung. Ich rechne daher mit einem gut besetzten und fitten Kader.

Was macht ihre Mannschaft – trotz der Ausfälle – so stark?

Oana: Dass ein großer Teil der Spielerinnen schon seit Jahren zusammenspielt. Sie verstehen sich blind. Und die Neuen haben sich sehr schnell und sehr gut integriert. Auch die Torhüterinnen ergänzen sich sehr gut. Nadja Quadflieg und Lenja Noetzel sind beide unfassbar wichtig. Lenja spielt eigentlich noch in der A-Jugend und hat gegen den 1. HC Ibbenbüren ein Granatenspiel gemacht. Als eine Top-Leistung gefragt war, hat sie abgeliefert.

Oana: Ich wünsche mir, dass wir gegen Versmold gewinnen und dann ganz ohne Druck nach Sassenberg fahren können. Wenn wir mit zwei Minuspunkten in die Feiertage gehen, ist das hervorragend. Aber auch vier Minuspunkte sind immer noch sehr gut. Wenn ich so überlege: Wir haben acht Spiele hinter uns und nur eine Niederlage kassiert. So eine starke Hinrunde haben wir noch nie gespielt.



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