Fußball Kreisliga Münster
Viel Zeit, um alles besser zu machen

Greven -

Die DJK hat bei ihrem letzten Auftritt vor der Winterpause in Warendorf keine Schnitte. Peter Talmann will die nächste Zeit nutzen, um das DJK-Schiff wieder flott zu bekommen.

Sonntag, 09.12.2018, 17:44 Uhr aktualisiert: 09.12.2018, 18:04 Uhr
Die DJK steht auch beim 0:3 in Warendorf im Regen. Allerdings hat Peter Talmann nun viel Zeit, vieles besser zu machen.
Die DJK steht auch beim 0:3 in Warendorf im Regen. Allerdings hat Peter Talmann nun viel Zeit, vieles besser zu machen. Foto: Johannes Oetz

Der Blick in die Statistik legt nahe, dass die DJK Greven am Freitagabend in Warendorf einfach nur eine schlechte Viertelstunde erwischt hat: 59. Minute, 0:1. 66., 0:2. 69., 0:3. Doch (Interims?)-Trainer Peter Talmann will da keinen unnötigen Optimismus verbreiten: „Nur eine schwache Viertelstunde? Nein, also das wäre gelogen.“

Immerhin jedoch hatten die Blau-Weißen bei der – aufgrund der Tabellenkonstellation sicher nicht allzu sensationellen – Packung dafür auch eine sehr ordentliche halbe: „In den ersten 30 Minuten haben wir hervorragend gestanden und stark gegen den Ball gearbeitet“, lobt der Übungsleiter.

Hätten sie das über die volle Distanz geschafft, wäre mindestens ein Punkt drin gewesen – und mit etwas Hilfe vom lieben Gott vielleicht sogar drei, denn: „Richtig große Torchancen hatten wir jetzt leider auch nicht.“

Trotzdem: Die Gäste mühten sich redlich, hatten einen erstklassigen Lukas Funke in der Bude – und maßgeblich dank Letzterem bis weit in den zweiten Abschnitt eine weiße Weste. Dann jedoch agierten sie dreimal zu langsam in der Rückwärtsbewegung, die WSU erzeugte jeweils Überzahlsituationen – und so lösten sich alle zarten Grevener Hoffnungen auf eine große vorweihnachtliche Überraschung in Wohlgefallen auf. Die Analyse: „Vielleicht haben wir derzeit auch ein kleines Konditionsproblem“, mutmaßt Talmann. „Aber in unserer Situation sind spätestens nach dem zweiten Gegentor auch bei vielen die Köpfe unten.“

So bleibt als positivste Erkenntnis, dass sie nun viele Wochen Zeit bekommen, um fast alles besser zu machen. Die Talmänner haben nämlich schon Winterpause.

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