Handball: Landesliga
Das Beste kommt zum Schluss

Greven -

Das Beste kommt zum Schluss. Im letzten Spiel des Jahres reisen die Handballerinnen des SC Greven 09 als Tabellenzweiter der Landesliga zum aktuellen Tabellenführer nach Sassenberg. Dort hofft die Mannschaft von Trainer Bogdan Oana auf ein weiteres Erfolgserlebnis, um auch weiterhin ein Wörtchen um die Vergabe des Meistertitels mitreden zu können. Für jede Menge Spannung ist gesorgt.

Donnerstag, 20.12.2018, 16:00 Uhr
Aline Suwelack will sich mit den Grevener Landesliga-Handballerinnen auch im Spitzenspiel beim VfL Sassenberg durchsetzen und hofft auf einen Sieg.
Aline Suwelack will sich mit den Grevener Landesliga-Handballerinnen auch im Spitzenspiel beim VfL Sassenberg durchsetzen und hofft auf einen Sieg. Foto: Heidrun Riese

Auch wenn die Vorfreude auf die Weihnachtsgans schon riesig ist – vor den Feiertagen geht es für die Landesliga-Handballerinnen des SC Greven 09 noch mal ans Eingemachte. Zum krönenden Abschluss des Jahres steht am Samstagabend (Anwurf: 18 Uhr) das Spitzenspiel gegen den VfL Sassenberg auf dem Programm. In dieser Auswärtspartie trifft die Mannschaft um Bogdan Oana als Tabellenzweiter auf den aktuellen Liga-Primus. Das ist doch mal ein Anreiz, um sich kurz vor den Feiertagen richtig ins Zeug zu legen.

Einfach wird es beim Spitzenreiter sicherlich nicht, auch wenn die 09-Damen fast genauso viele Punkte auf ihrem Konto verbuchen konnten wie ihr Gegner. „Das ist schon eine sehr gute Mannschaft“, betont der Grevener Trainer und macht in diesem Zusammenhang auf die Zweikampfstärke der Sassenbergerinnen aufmerksam. „Sie sind in Eins-gegen-eins-Situationen schnell und bissig“, weiß Oana.

Zudem verfügt das VfL-Team über zwei Torhüterinnen, die sich perfekt ergänzen. „Sie sind komplett unterschiedlich und beide hervorragend“, informiert Oana. „Die eine Keeperin ist klein, agil und hat gute Reflexe. Die andere ist groß und platziert sich sehr gut im Tor.“

Aber auch die Grevenerinnen verfügen mit Nadja Quadflieg und Lenja Noetzel über zwei starke Spielerinnen zwischen den Pfosten. „Das könnte ein Spiel werden, das von den Torhüterinnen entschieden wird“, überlegt der SCG-Coach.

Dazu muss aber auch auf dem Spielfeld alles glattgehen. Oana, der am Samstagabend terminlich verhindert ist, hat seine Mannschaft bereits eingeschworen. „Die Mädels wissen, was zu tun ist“, sagt er. „Sie sind gut vorbereitet. Ich bin zuversichtlich, dass sie ein gutes Spiel abliefern können.“ Auch ohne Helena Schwitte, Lisa Tiedemann und Pia Lake, hinter deren Einsätzen ein großes Fragezeichen steht. Genau wie hinter der Anwesenheit von Co-Trainerin Sabine Horsthemke. Sollte sie es nicht zum Spiel schaffen, coachen Kathrin Lohmann und Okka Cielejewski das SCG-Team.

Das sieht Oana auf keinen Fall in der Rolle des Außenseiters. „Das wird kein David-gegen-Goliath-Spiel“, macht er deutlich. „Erwischt die eine Mannschaft einen guten Tag und die andere einen schlechten, kann es ein deutliches Ergebnis geben. Sind aber beide gut drauf, wird es ein Kopf-an-Kopf-Rennen.“ Eben ein echtes Spitzenspiel, dass die Gäste wenn eben möglich gewinnen wollen.

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