So., 13.01.2019

Tischtennis: Verbandsliga DJK landet ersten Befreiungsschlag

Milan Heidkamp erwies sich als stabilisierender Faktor und setzte sich mit der DJK am Ende verdient gegen Kinderhaus durch.

Milan Heidkamp erwies sich als stabilisierender Faktor und setzte sich mit der DJK am Ende verdient gegen Kinderhaus durch. Foto: Stefan Bamberg

Greven - 

Das war wichtig – den Tischtennisspielern der DJK fiel sicherlich ein Stein vom Herzen. Gegen Kinderhaus setzte sich der heimische Verbandsligist in der ungewohnten Martinihalle mit 9:4 durch. Allerdings verlief die Partie aus Sicht der DJk durchaus spannender als zunächst vermutet. Letztendlich stand am Ende aber ein verdienter und auch durchaus wichtiger Erfolg für die DJK-Erste.

Von Ralf Repöhler

„Nach mehreren Wochen Pause und dann noch in einer ungewohnten Halle zu spielen, da wussten wir nicht, wo wir stehen“, so der Kapitän der Verbandsliga-Tischtennismannschaft der DJK Blau-Weiß Greven, Matthias Kaltmeier. „Doch nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten haben wir uns dann doch recht sicher durchgesetzt und können mit dem Rückrundenauftakt sehr zufrieden sein.“

9:4 hieß es am Ende für die Blau-Weißen gegen den Nachbarn SC Westfalia Kinderhaus, doch das klare Endergebnis täuscht ein wenig über die Probleme zu Beginn hinweg.

Zwar gelang Heidkamp/Kaltmeier mit einem Sieg über die favorisierten Gebrüder Michelis im Anfangsdoppel ein Überraschungscoup und Haddick/Bothe siegten recht deutlich, doch Niederlagen von Sithamparanathan/Incegoz und Milan Heidkamp im Einzel gegen den Kinderhauser Topmann Alex Michelis sorgten für ein schnelles 2:2. Da auch DJK-Spitzenmann Max Haddick mit 0:2 Sätzen gegen Wladimir Michelis im Rücksand lag, sah es durchaus bedrohlich für die Gastgeber aus. Doch Haddick drehte mit viel Kampf das Spiel in einen 3:2-Sieg und Stephan Bothe sorgte in lockerer Manier für das 4:2. Wer nun meinte, der Tabellenvorletzte aus Münster würde resignieren, sah sich getäuscht. Rajee Sithamparanathan vergab eine 2:0-Satzührung und Matthias Kaltmeier war in seinem Einzel chancenlos, also waren die Gäste wieder dran: 4:4.

Erst danach gelang es den DJKlern, sich entscheidend abzusetzen und den am Ende recht deutlichen Sieg einzufahren.

Sinan Incegoz, Max Haddick mit einem 3:0-Triumph über den favorisierten Alex Michelis und der stark formverbesserte Milan Heidkamp sorgten für die erneute und jetzt vorentscheidende Führung (7:4). Stephan Bothe (nach hartem Kampf) und Matthias Kaltmeier war es dann vorbehalten, „den Sack zuzumachen“.

„Das war ein guter Start, doch wir müssen in den nächsten beiden Spielen, bei TuS Hiltrup und gegen den TTC BW Datteln nachlegen, wenn wir im Rennen um Platz sieben aussichtsreich bleiben wollen“, so Kapitän Kaltmeier nach dem rund dreistündigen Kampf.

Froh sind die DJKler vor allem, dass sie ihre restlichen Heimspiele wieder in der Emssporthalle austragen können, weil es nicht nur für die Aktiven, sondern auch für die Zuschauer in der Martiniturnhalle doch sehr eng war. In der heimischen „Arena“ sieht das ganz anders aus.



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