Schwimmen: Mittelstreckenvergleich in Münster
39 neue Bestzeiten

Greven -

Als hätte es die Wettkampfpause über den Jahreswechsel nicht gegeben, machten die Schwimmer des TVE Greven einfach dort weiter, wo sie im Dezember aufgehört hatten. Beim Münsteraner Mittelstreckenvergleich im Stadtbad Mitte erreichten die Grevener neue Bestzeiten und Vereinsjahrgangsrekorde.

Mittwoch, 23.01.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 23.01.2019, 15:40 Uhr
Erfolgreicher Auftritt beim Münsteraner Mittelstreckenvergleich: Neben Silber über 200 Meter Freistil gewann Damian Kucuran jeweils Bronze über 100 und 200 Meter Brust.
Erfolgreicher Auftritt beim Münsteraner Mittelstreckenvergleich: Neben Silber über 200 Meter Freistil gewann Damian Kucuran jeweils Bronze über 100 und 200 Meter Brust. Foto: Jan Kleimeier

Neues Jahr – altes Spiel. Als hätte es die Wettkampfpause über den Jahreswechsel nicht gegeben, machten die Schwimmer des TVE Greven einfach dort weiter, wo sie im Dezember aufgehört hatten. Beim Münsteraner Mittelstreckenvergleich im Stadtbad Mitte erreichten die 14 Grevener 39 neue Bestzeiten, achtmal stellten sie dabei auch einen neuen Vereinsjahrgangsrekord auf.

Vor allem zwei Schwimmern, die sich bereits im alten Jahr häufig in die Rekordlisten eingetragen hatten, gelang es, auch in ihrer neuen Altersklasse gleich neue Bestmarken aufzustellen. So unterbot Justus Domning (Jahrgang 2005) dreimal die Zeiten seiner schnellen Vorgänger. Über 400 Meter Lagen war er dabei in 5:47,72 Minuten knapp sechs Sekunden schneller als der bisherige Rekord, der immerhin 23 Jahre Bestand hatte.

Noch älter war der Rekord über 200 Meter Schmetterling, den Maximilian Schülling (2003) verbesserte. In 2:40,98 Minuten blieb er über zehn Sekunden unter der Zeit aus dem Jahr 1987, dabei war es sein erster Start über diese Strecke überhaupt. So sagte er nach dem Rennen: „Das geht noch schneller.“ Außerdem verbesserte er noch vier weitere Rekorde in seiner Altersklasse.

Dass es trotz der vielen Bestzeiten zu wenigen Platzierungen in den Medaillenrängen reichte, lag vor allem daran, dass neben der gastgebenden SGS Münster einige starke Vereine aus dem Ruhrgebiet gemeldet hatten. Außerdem wurden, was im Schwimmsport eher unüblich ist, schon in der Jugend Jahrgänge zusammen gewertet. Nutzen konnte dies jedoch Damian Kucuran (2003), der im älteren Jahrgang schwamm und somit dreimal zur Siegerehrung durfte. Neben Silber über 200 Meter Freistil gewann er jeweils Bronze über 100 und 200 Meter Brust.

Der vierte Grevener Medaillengewinner war einer der Jüngsten. Julius Domning (2008) wagte sich dabei gleich an die 200 Meter Rücken, die er zum ersten Mal in seiner noch jungen Karriere bewältigte. Belohnt wurde er mit Silber.

Etwas benachteiligt durch die diesjährige Jahrgangseinteilung war vor allem der Jahrgang 2004. Dennoch konnte sich einige Grevener Aktive gegen die ältere Konkurrenz unter den ersten Fünf platzieren. So schwamm Julius Vollenbröker mit insgesamt fünf neuen Bestzeiten über 200 Meter Schmetterling auf den fünften Platz. Den gleichen Platz erreichte auch Hannah Grabbe über ihre Hauptstrecke 100 Meter Brust. Noch einen Platz weiter nach vorne ging es für Sophie Kroner, die über 200 Meter Freistil in Bestzeit das Siegerpodest nur knapp verpasste.

Auch wenn die weiteren TVE-Schwimmer nicht ganz nach vorne schwimmen konnten, zeigten viele persönliche Bestzeiten doch den positiven Weg für die Zukunft auf. So zeigten die Stoppuhren der Zeitnehmer bei Elijah Palkovic (2006) und Lucy Springensguth (2004) jeweils vier neue Bestzeiten an, Neele Pfennig stellte dreimal einen persönlichen Rekord auf. Für sie war es das erste Mal, dass sie über 100 Meter an den Start ging. Jeweils eine Bestzeit schwammen Lisa Hehl (2007) und Tim Neumayer (2002). Ohne Bestzeit, aber mit Plätzen unter den ersten zehn, beendeten Lars (2000) und Sophie Zeggelaar (2001) ihre Rennen.

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