Tischtennis: Verbandsliga
DJK-Erste kassiert die Höchststrafe

Greven -

Da war nichts zu holen für die erste Tischtennis-Mannschaft von DJK BW Greven. Der heimische Verbandsligist kehrte mit einer deutlichen Niederlage vom Auswärtsspiel beim Liga-Primus TTF Bönen zurück. Die Grevener waren personell geschwächt zum Ersten gereist, waren von Beginn an chancenlos und müssen die Punkte für den Klassenerhalt gegen andere Teams holen.

Sonntag, 10.02.2019, 18:00 Uhr
Roman Lakenbrink zeigte in Bönen gute Ansätze. Am Ende stand für die erste Tischtennis-Mannschaft der DJK beim Tabellenersten aber eine glatte Niederlage.
Roman Lakenbrink zeigte in Bönen gute Ansätze. Am Ende stand für die erste Tischtennis-Mannschaft der DJK beim Tabellenersten aber eine glatte Niederlage. Foto: Bamberg

Es war ja von vornherein klar, dass die Reise zum Auswärtsspiel in der Tischtennis-Verbandsliga zum Spitzenreiter TTF Bönen nicht „vergnügungssteuerpflichtig“ wird, aber dass es dann doch sehr viel schlimmer kam, als man erhofft hatte, ist doch ein Rückschlag für die DJK Blau-Weiß Greven.

Ein 0:9 und damit die „Höchststrafe“ kassierten die DJK-ler, was zwar angesichts der personellen Besetzung – ohne Heidkamp und Kaltmeier, mit Lakenbrink aus der zweiten und Janzen aus der dritten Mannschaft – erklärlich wird, aber letztlich doch ein wenig enttäuschend war.

So verlor das DJK-Spitzendoppel Haddick/Bothe gleich zu Beginn mit 0:3, und auch in den Einzeln konnten auch die Stammspieler nicht überzeugen. Sie kassierten zum Teil recht deutliche Niederlagen, so dass der Rückstand schnell anwuchs und am Ende eben die höchstmögliche aller Niederlagen stand.

Dabei verkaufte sich insbesondere Roman Lakenbrink aus der zweiten Mannschaft noch mit am besten. Sowohl im Doppel mit Sinan Incegoz als auch im Einzel gegen Miksch zeigte er gute Leistungen und verlor jeweils knapp in vier Sätzen.

Insgesamt nur fünf Satzgewinne zeigen aber, dass der Tabellenführer an diesem Tag gleich „zwei Nummern zu groß“ war.

Jetzt gilt es, diese herbe Niederlage abzuhaken und sich auf die nächste Heimpartie am kommenden Sonntag gegen die DJK TTR Rheine vorzubereiten. Da will man sich in besserer Besetzung auf alle Fälle deutlich stärker präsentieren. Und wenn eben möglich einen Heimsieg landen, um die Chancen im Poker um den Klassenerhalt in der Verbandsliga zu verbessern. Aktuell belegen die Grevener Rang sieben – diese Platzierung würde zum direkten Klassenerhalt reichen. Umso wichtiger wäre ein Sieg gegen Rheine.

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