Fußball: BG Gimbte
Niederlage bringt positive Erkenntnisse

Greven -

Mit 1:4 unterlag BG Gimbte im Test in Borghorst – ganz unzufrieden war Trainer Dragan Grujic aber nicht.

Sonntag, 10.02.2019, 17:00 Uhr
Blau-Gelb Gimbte um (v.l.) Christoph Wesselmann und Felix Hehemann machte trotz des 1:4 bei Preußen Borghorst eine gute Figur.
Blau-Gelb Gimbte um (v.l.) Christoph Wesselmann und Felix Hehemann machte trotz des 1:4 bei Preußen Borghorst eine gute Figur. Foto: Alex Piccin

Ja, ein 1:4 (0:2) klingt deutlich – und es war dem Spielverlauf auch angemessen. Blau-Gelb Gimbte unterlag im vorletzten Testspiel der Wintervorbereitung dem A-Ligisten Preußen Borghorst. Doch Coach Dragan Grujic nahm viele positive Erkenntnisse mit auf den Heimweg.

Da war zunächst die Anfangsphase. „Sonst haben wir Probleme, ins Spiel zu kommen. Diesmal waren die ersten 10, 15 Minuten gut“, bilanzierte der Spielertrainer. Höhepunkt war die dank des Windes auf die Latte gezirkelte Ecke Marius Müllers (2.). Mit dem ersten gut vorgetragenen Angriff übernahm Preußen die Führung (Philipp Wierling, 15.) und auch die Spielkontrolle.

So weit, so vorhersehbar. Borghorst erhöhte um den Halbzeitpfiff herum auf 3:0 (45.+1, 48.). Doch Grujic gefiel, wie seine Elf versuchte – und es auch schaffte –, sich mit wenigen Kontakten hinten zu befreien: „Wenn wir das gegen die anderen B-Ligisten so umgesetzt bekommen, sind wir in diesem Winter einen Schritt weitergekommen.“ Ein Eigentor Daniel Schulze Brocks war zugleich der Gimbter Ehrentreffer (55.). Thomas Grabowski besorgte den Endstand (90.).

Montagabend (11. Februar) testet Gimbte gegen Westfalia Kinderhaus III ein letztes Mal, ehe es wieder um Punkte geht. Grujic ist zuversichtlich, dass am Ende der dritte Platz beibehalten wird. „Münster 08 ist für uns wohl weg und Havixbeck einzuholen wird bei neun Punkten Rückstand schwer“, sagte er. Ein paar Spieler haben nach der „durchwachsenen“ Vorbereitungszeit Nachholbedarf. Doch Alternativen stehen bald parat, denn der Trainer plant, in den kommenden zwei Wochen Christian Schürhoff, Marco Wienkamp sowie Stephan Grotholtmann wieder voll einbinden zu können.

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