Handball: Landesliga
Handbremse zu spät gelöst

Greven -

Die Handballerinnen des SC Greven 09 erwischten gegen das Spitzenteam aus Everswinkel einen schlechten Start und lagen schnell aussichtslos zurück. Danach agierte die Mannschaft von Trainer Bogdan Oana zwar durchaus aufg Augenhöhe, doch für einen Sieg kamen die Gastgeberinnen nicht mehr Frage. Sie kassierten am Ende eine im Prinzip unnötige 22:25-Niederlage.

Montag, 18.02.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 19.02.2019, 16:14 Uhr
Nadine Mikowsky kämpfte mit den 09-Damen verbissen, doch am Ende stand eine Niederlage gegen den aktuellen Tabellendritten aus Everswinkel.
Nadine Mikowsky kämpfte mit den 09-Damen verbissen, doch am Ende stand eine Niederlage gegen den aktuellen Tabellendritten aus Everswinkel. Foto: Heidrun Riese

Auch wenn die Handbremse nur leicht angezogen war, fehlte den Landesliga-Handballerinnen des SC Greven 09 doch das entscheidende Bisschen an Schwung, um in der Rönnehalle das Spielfeld als Sieger zu verlassen. Dabei hätten sie durchaus das Zeug dazu gehabt, den SC DJK Everswinkel II zu schlagen. Mehr noch, fand Bogdan Oana, für den das knappe Ergebnis kein Trost war: „Wir hätten heute gewinnen müssen“, kommentierte der Trainer die 22:25 (12:12)-Niederlage gegen den Tabellendritten.

Sie hinkten den berühmten Schritt hinterher. Bis auf 3:4 (7.) und 5:6 (10.) tasteten sich die 09-Damen heran, schafften aber den Ausgleich nicht. Erst als sie mit 5:8 (14.) noch einmal deutlicher hinten lagen, schien der Knoten zu platzen: Nadine Mikowsky verwandelte einen Siebenmeter, Lenja Noetzel stellte sich auf der anderen Seite einem Strafwurf erfolgreich entgegen, Aline Suwelack tankte sich toll im Rückraum durch, Kirsten Austermann war vom Kreis treffsicher, Pia Haxter ließ es bei einem Tempogegenstoß krachen und erneut Austermann machte über die zweite Welle die Fünf-Tore-Serie zum 10:8 (22.) perfekt.

In dieser starken Phase punktete das SCG-Team auch in der Abwehr – war beweglich, packte gut zu und blockte auch einige Bälle. Hinzu kamen einige Paraden von Nadja Quadflieg. Mit dem 12:9 (27.) setzten die Grevenerinnen noch einen obendrauf, konnten den Vorsprung aber nicht halten, so dass es mit einem 12:12-Unentschieden in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel blieben die 09-Damen zunächst dran, setzten sich aber nur mit dem 14:13 (33.) erneut an die Spitze. Anschließend glichen sie lediglich zum 15:15 (36.), 17:17 (44.) und 18:18 (47.) aus und waren ansonsten mit einem Rückstand konfrontiert, der vor allem aus den zahlreichen Ballverlusten resultierte. Aber auch der Tempogegenstoß zum 18:21 (52.) vermochte den Tabellenvierten nicht wachzurütteln. Bis auf 20:21 (53.) kamen die Grevenerinnen heran, ließen sich jedoch erneut die Butter vom Brot oder vielmehr den Ball aus den Händen nehmen. Etwa fünf Minuten vergingen, ehe Pia Haxter mit einem Heber von Linksaußen zum 21:23 (58.) den nächsten SCG-Treffer landete. Da war längst klar, dass die 09-Damen an diesem Abend nichts mehr reißen würden, der letztlich mit einem 22:25 zu Ende ging.

„Schade“, fand Oana. „Wir waren nicht so heiß auf den Sieg wie in der Vorwoche. Wäre das der Fall gewesen“, war der Trainer überzeugt, „hätten wir gewonnen.“

SC Greven 09: Quadflieg, Noetzel - Mikowsky (8/5), Haxter (5), Austermann (4), Suwelack (2), Krechting (2), Langkamp (1), Schwitte, Everwin, Lamboury.

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