Sporthelfer
Nachwuchs für Verein und Schule

Greven -

Mit der Ausbildung zum Sporthelfer versuchen Schule und Vereine gemeinsam, junge Engagierte zu gewinnen. Am Grevener Gymnasium haben 18 Jugendliche die Ausbildung absolviert.

Donnerstag, 21.02.2019, 00:00 Uhr
18 frisch gebackene Sporthelfer sind das Resultat der fünftägigen Ausbildung im Tagungszentrum Hachen.
18 frisch gebackene Sporthelfer sind das Resultat der fünftägigen Ausbildung im Tagungszentrum Hachen. Foto: th

Sie nennen sich Sporthelfer, fungieren als eine Art Bindeglied zwischen Verein und Schule und sollen dazu beitragen, dass es auch künftig engagierte Mitstreiter im Sport und in der Jugendarbeit gibt. Gerade erst haben das Gymnasium, die Abenteuerkiste und die Sportjugend im KSB Steinfurt 18 Acht- und Neuntklässler ausgebildet.

Das Sporthelfer-Programm des Landessportbundes (LSB) ist eine Erfolgsgeschichte. Zumindest im Hinblick auf die Anzahl der Ausbildungen. Auch in Greven werden seit einigen Jahren an allen weiterführenden Schulen Jugendliche zu Sporthelfern ausgebildet. Sie organisieren Pausensport, unterstützen bei Veranstaltungen und werden im besten Fall auch im Vereinssport sowie in der Jugendarbeit tätig. Das zumindest ist das Bestreben des Landessportbundes, der mit seinem Programm ganz bewusst die Nähe zu den Schulen sucht.

Seit Anfang dieses Jahres hat die Sportjugend NRW ein klares Bekenntnis zu diesem Bündnis abgegeben, indem sie ihre bisherige Gruppenhelfer-Ausbildungen eingestellt hat zugunsten eines Ausbaus des Sporthelfer-Programms.

Künftig gibt es die Sporthelfer 1- und die Sporthelfer 2-Ausbildung mit jeweils 30 Lerneinheiten.

Die Sporthelfer 1-Ausbildung wird weiterhin von Schulen und Kreissportbund angeboten. Um die Sporthelfer 2-Ausbildung sollen sich die Bünde kümmern. Neu bei beiden Ausbildungen ist unter anderem, dass Hospitationen und Praktika im Vereinssport verbindlich werden.

Damit will der LSB den Übergang zwischen Schule und Verein verbessern, bis dato die größte Schwachstelle der Ausbildung, die zwar viele Absolventen hervorgebracht hat, die Effekte für die Vereine sich dabei aber in überschaubaren Grenzen hielten.

Gute Erfahrungen hat die Abenteuerkiste in ihrer langjährigen Kooperation gesammelt. Sie arbeitet Hand in Hand mit dem Gymnasium, wo sich Alexander Kreth um die Sporthelfer kümmert. In Person von Dirk Holtmann ist außerdem die Sportjugend im KSB Steinfurt maßgeblich beteiligt. Die Abenteuerkiste stellt eigene Referenten und begleitet die Jugendlichen bei ihrer fünftägigen Ausbildung im Tagungszentrum Hachen, um in persönlichen Kontakt zu den neuen Sporthelfern zu treten. Auf diese Weise erhofft sich der Verein viele neue Mitstreiter aus dem Kreis der frisch ausgebildeten Sporthelfer.

Auf dem Programm der Ausbildung stehen die Gestaltung von Übungsstunden, das Kennenlernen von Bewegungsspielen sowie Rechte und Pflichten der angehenden Sporthelfer. Außerdem die Vorstellung von späteren Praxisfeldern außerhalb von Schule.

Eine erste Bewährungsprobe haben die neuen Sporthelfer des Gymnasiums, wenn sie im Juli die Sommerspiele, ein Sportfest mit der Abenteuerkiste für die Fünft- und Sechstklässler des Gymnasiums, organisieren.

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