Tischtennis: Verbandsliga
DJK-Erste gerät unter Zugzwang

Greven -

Die Teams am Tabellenende sind eng beieinander, alles läuft auf einen dramatischen Kampf um den Klassenerhalt hinaus. Mittendrin in dieser gefährlichen Gemengelage befindet sich Tischtennis-Verbandsligist DJK BW Greven. In Lüdinghausen muss an diesem Wochenende unbedingt ein Sieg gelingen, um sich für den Endspurt der Saison in eine aussichtreiche Lage zu bringen.

Donnerstag, 21.02.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 24.02.2019, 18:46 Uhr
Stephan Bothe rückt an die zweite Position und muss mit der DJK-Ersten in Lüdinghausen unbedingt punkten.
Stephan Bothe rückt an die zweite Position und muss mit der DJK-Ersten in Lüdinghausen unbedingt punkten. Foto: Reinhard Rothe

Vor einer sogenannten „Pflichtaufgabe“ steht Tischtennis-Verbandsligist DJK Blau-Weiß Greven beim Tabellenschlusslicht SC Union Lüdinghausen II. Die Gastgeber sind praktisch schon abgestiegen, haben aber naturgemäß nichts mehr zu verlieren und zeigen sich in der Rückrunde als durchaus angriffslustig. Zuletzt unterlagen sie beim DJK-Konkurrenten im Abstiegskampf, dem VfL Ramsdorf, nur mit 7:9. Das sollte den Blau-Weißen Warnung genug sein, ein „Selbstläufer“ wird die Begegnung in Lüdinghausen sicher nicht.

Zumal die Grevener in den letzten Wochen nicht alle ihre Bestform aufweisen. Spitzenspieler Max Haddick zum Beispiel hadert derzeit häufig mit den Spielbedingungen, dem Zuschauerverhalten und bringt sich so praktisch selbst aus der Konzentration. Hier hoffen die DJKler natürlich, dass er den Fokus schnell wiederfindet und an die guten Leistungen der Hinrunde anknüpfen kann.

Milan Heidkamp wird voraussichtlich fehlen, so dass Routinier Stephan Bothe auf die Position zwei vorrückt. Er war in der vorigen Begegnung gegen Rheine in guter Verfassung und sollte in der Lage sein, auch in Lüdinghausen zu punkten.

Fragezeichen stehen hingegen hinter den beiden DJK-Akteuren aus dem mittleren Mannschaftseil. Kapitän Matthias Kaltmeier zeigte zwar bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause gute Ansätze, war aber noch bei 100 Prozent. Hier sollte eine weitere Steigerung aber möglich sein. Das große „Sorgenkind“ ist derzeit Rajeevan Sithamparanathan, der zur Zeit seine PS nicht auf die Straße bekommt. Soll heißen, er spielt im Training zwar ganz gut, aber im Punktspiel fehlen häufig Konzentration und Nerven, so dass er mittlerweile eine heftige Negativserie auf seinem Konto hat. Hier braucht es vermutlich nur ein Erfolgserlebnis, um Rajee wieder „in die Spur“ zu bringen.

Sinan Incegoz ist derzeit hingegen in Topform und sollte auch in Lüdinghausen ein sicherer Punktesammler sein. Wer für Milan Heidkamp zum Einsatz kommt, entscheidet sich erst kurzfristig; ein Kandidat ist aber der formstarke Peter Everding aus der zweiten Mannschaft.

 

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