Schwimmen: TVE Greven
Ticket für Berlin gebucht

Greven -

Erfolgreich waren die Grevener Schwimmer im Nettebad in Osnabrück unterwegs. Sie sorgten für gute Zeiten beim 15. Schwimm-Meeting. Besonders erfolgreich war Maximilian Schülling, der sich bei dieser Gelegenheit für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin qualifizierte. Die weiteren TVE-Schwimmer blicken ebenfalls auf einen erfolgreichen Wettkampf zurück.

Mittwoch, 27.02.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 03.03.2019, 13:48 Uhr
Maximilian Schülling qualifizierte sich für die deutsche Meisterschaft.
Maximilian Schülling qualifizierte sich für die deutsche Meisterschaft. Foto: Jan Kleimeier

Klein aber fein, so könnte man das kleine Team der TVE-Schwimmer beim 15. Schwimm-Meeting im Osnabrücker Nettebad beschreiben. In einem hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld überzeugte das Grevener Quartett mit Bestzeiten bei jedem Start.

Eine ganz besondere Zeit schwamm dabei Maximilian Schülling (Jahrgang 2003). Viel knapper geht es nicht. Um gerade einmal zwei Hundertstelsekunden unterbot Maximilian Schülling die Zeit, die der Deutsche Schwimmverband verlangt, um sich für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin zu qualifizieren. In einem, was die Top-Schwimmer des Laufes anging, gemäßigten Rennen gelang es dem 16-Jährigen auf Bahn sieben lange Tuchfühlung zu den schnellen Schwimmern auf den Mittelbahnen zu halten und schließlich in 0:56,92 Minuten das Ticket für Berlin zu erschwimmen. Außerdem unterbot er über 50 Meter Freistil (0:26,38 Minuten) die Pflichtzeit für die NRW-Meisterschaften.

Eben diese Pflichtzeiten waren auch das Ziel von Damian Kucuran (2003). Beim ersten Versuch über 100 Meter Brust fehlten ihm 37 Hundertstelsekunden (1:18,37 Minuten), über 50 Meter Freistil verpasste er in 0:27,54 Minuten die geforderte Zeit um nur 34 Hundertstel. Für Trainer Jan Kleimeier bedeutete dies allerdings noch lange nicht das Ende der Hoffnung: „Damian hat sich in den letzten Wochen ordentlich ins Zeug gelegt und seine bisherigen Langbahnbestzeiten deutlich unterboten. Wenn er so weiter macht, kann er die Qualizeiten noch erreichen.“ Die Möglichkeit hierfür wird sich Anfang April in Warendorf bieten.

Für die beiden anderen TVE-Schwimmer waren die Qualifikationsaussichten eher theoretischer Natur. Da aber auch bei ihnen die Möglichkeit nicht ganz ausgeschlossen war, bekamen auch sie die Chance, früh im Jahr auf der Langbahn anzutreten. Justus Domning (2005) nutzte die Gelegenheit und unterbot bei jedem Start seine bisherige Bestzeit deutlich. Über 50 Meter Schmetterling war er sogar so schnell, dass er seinen erst zwei Wochen zuvor auf der Kurzbahn aufgestellten Vereinsjahrgangsrekord in 0:32,67 Minuten nochmals unterbot.

Vierte im Bunde war Lucy Springensguth (2004). Ihr besonderes Augenmerk lag am Wochenende auf den Freistilstrecken. Nachdem sie auf der Kurzbahn seit längerem vergeblich versucht, die 50 Meter Freistil unter 30 Sekunden zu schwimmen, wäre es ihr auf der Osnabrücker 50-Meter-Bahn beinahe gelungen. In 30,30 Sekunden fehlte nicht viel, so dass die besondere Marke bald fallen dürfte. Deutliche Steigerungen gelangen ihr auch über 100 und 200 Meter, wo sie ihre Bestzeiten um jeweils mehr als drei Sekunden unterbot.

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