Tischtennis: Verbandsliga
Schicksalsspiele

Greven -

Da es durch die Klassenneuordnung im NRW-Verband vermehrten Abstieg geben wird, müssen die DJK-Tischtennisherren den siebten Tabellenplatz erreichen, um die Verbandsliga auf direktem Wege zu erhalten. Zu Beginn einer ganzen Reihe von Schicksalsspielen gastiert Aufsteiger TTC Bergkamen-Rünthe am Sonntag in der Emssporthalle.

Freitag, 08.03.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 10.03.2019, 18:26 Uhr
Hat er seine Formschwäche überwunden? Rajee Sithamparanathan gelang immerhin zuletzt wieder ein Sieg. Im Duell mit Bergkamen wird es am Sonntag auch auf ihn ankommen.
Hat er seine Formschwäche überwunden? Rajee Sithamparanathan gelang immerhin zuletzt wieder ein Sieg. Im Duell mit Bergkamen wird es am Sonntag auch auf ihn ankommen. Foto: th

Vor einer ganzen Reihe Schicksalsspielen stehen die Herren des Tischtennis-Verbandsligisten DJK. Da es durch die Klassenneuordnung im NRW-Verband vermehrten Abstieg geben wird, müssen die Grevener den siebten Tabellenplatz erreichen, um die Klasse auf direktem Wege zu erhalten. Diesen Platz haben die DJKler derzeit inne, doch nun folgen die Begegnungen gegen die unmittelbaren Tabellennachbarn Metelen, Ramsdorf, Ochtrup und Bergkamen, nur unterbrochen durch den Tabellendritten BW Annen, am vorletzten Spieltag. Den Anfang macht am Sonntag (11 Uhr, Emssporthalle) der Aufsteiger TTC Bergkamen-Rünthe.

Der Gast der DJK-Herren war furios in die Saison gestartet und hatte zwischenzeitlich 14:6 Punkte auf seinem Konto angesammelt. Mit dem letzten Spiel der Hinrunde aber kam die Wende zum Schlechten – mit einer von Unsportlichkeiten begleiteten Heimneiderlage gegen den TTC BW Datteln. Aufgrund der Auseinandersetzungen wurde Bergkamens Nummer zwei für die ersten fünf Rückrundenspiele gesperrt. Prompt kassierte der Aufsteiger in diesen fünf Begegnungen fünf Niederlagen. Aus 14:6 Punkten wurden 14:20 Punkte.

In Greven steht der Übeltäter erstmalig wieder zur Verfügung, was die Aufgabe für die DJKler natürlich erheblich erschwert.

Dennoch sind die Gastgeber guten Mutes, in heimischer Umgebung, mit Unterstützung der Grevener Zuschauer und nicht zuletzt in Bestbesetzung zwei weitere wichtige Punkte zum Klassenerhalt einfahren zu können. Matthias Kaltmeier ist nach seiner Fußverletzung wieder auf dem aufsteigenden Ast, Rajee Sithamparanathan beendete zuletzt seine Negativserie und will weiter punkten. Auch Milan Heidkamp, der in Lüdinghausen fehlte, ist wieder dabei. Das alles sollte den Blau-Weißen das nötige Selbstvertrauen geben, den dringend erforderlichen Sieg zu Hause zu erringen.

Zum Thema

Max Haddick, Milan Heidkamp, Stephan Bothe, Matthias Kaltmeier, Rajeevan Sithamparanathan, Sinan Incegoz.

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