Fußball: Kreisliga A
Dreckiges Spiel – „dreckiger“ Sieg?

Greven -

Wieder ein Abstiegs-Gipfel für die Fußballer von DJK BW Greven. Wenn die Mannschaft von Peter Talmann auf den TSV Handorf trifft, dann ist ein Sieg für die Hausherren Pflicht, um überhaupt noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu wittern. Entsprechend motiviert gehen die Grevener in die Partie und hoffen auch darauf, dass das Wetter mitspielt und der heimische Platz nicht unter Wasser steht.

Freitag, 15.03.2019, 18:00 Uhr
Die DJK muss dringend punkten.
Die DJK muss dringend punkten. Foto: R. Penno

Wieder so ein letzter Strohhalm, wieder so eine letzte Chance, wieder so ein Abstiegsendspiel auf dem heimischen Sportgelände. Die Fußballer von DJK BW Greven haben zuletzt beim 2:2 in Hoetmar zwar ein Lebenszeichen gesendet, tauchen, schwimmen jedoch nach wie vor unter der Wasseroberfläche. Und es wird Zeit, endlich Sauerstoff zu tanken, sonst ist der Absturz in die Kreisliga B einfach nicht mehr zu stoppen.

„Wir müssen liefern. Das ist der gesamten Mannschaft bewusst“, weiß denn auch Trainer Peter Talmann, dessen Team zuletzt einen guten Charakter zeigte und in Hoetmar ein Unentschieden erkämpfte. Die heimischen DJK-Fußballer sind also auf jeden Fall in der Lage, ein sportliches Niveau zu erreichen, das den Ansprüchen der A-Liga genügt. Allerdings müssen die Blau-Weißen ihr Potenzial auch unter Druck in den wichtigen Kellerduellen abrufen.

Hier gingen die Köpfe zuletzt zu schnell runter, doch eventuell sorgt der Punktgewinn in Hoetmar jetzt auch für die nötige Initialzündung im Hinblick auf den Saisonendspurt.

Peter Talmann hat auf jeden Fall die kniffelige Aufgabe, sein Team auch taktisch auf das Abstiegsendspiel einzustellen. Zwar müssen die Gastgeber gegen den TSV Handorf unbedingt gewinnen, aber den 14. der Tabelle überrollen zu wollen, dürfte auch nicht die passende Marschroute sein, um die Partie erfolgreich zu gestalten.

Da ist eher Geduld und eine abgeklärte Spielweise gefragt. Zwei Tugenden, auf die auch Peter Talmann setzt. Und natürlich auf die positive Stimmung innerhalb der Mannschaft.

Was dem DJK-Übungsleiter große Sorgen bereitet, sind die aktuellen Witterungsbedingungen. Der heimische Ascheplatz steht nach den starken Regenfällen unter Wasser. „Wir können es uns ja nicht aussuchen. Und schon gar nicht ändern. Aber die schlechten Platzverhältnisse sind schon ein Nachteil für uns“, sagt Talmann, der trotzdem auf einen „dreckigen Sieg“ gegen den TSV hofft. Ein Schönheitspreis sei in diesem Kellerduell eh nicht zu gewinnen.  

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