Tischtennis-Verbandsliga
Marathon ohne Happy End

Greven -

ekordverdächtige vier Stunden und 35 Minuten dauerte der Kampf um den Klassenerhalt in der Tischtennis-Verbandsliga zwischen der DJK und dem VfL Ramsdorf. Am Ende jubelten die Gäste aus dem Westmünsterland. Mit 9:7 hielten sie die Hausherren auf Distanz, für die der direkte Klassenerhalt seit diesem Sonntag in weite Ferne gerückt ist.

Montag, 25.03.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 26.03.2019, 15:58 Uhr
Präsentierten sich am Sonntag in Topform. Allein im Abschluss-Doppel verließ Max Haddick (l.) und Stephan Bothe das Glück.
Präsentierten sich am Sonntag in Topform. Allein im Abschluss-Doppel verließ Max Haddick (l.) und Stephan Bothe das Glück. Foto: Reinhard Rothe

Rekordverdächtige vier Stunden und 35 Minuten dauerte der Kampf um den Klassenerhalt in der Tischtennis-Verbandsliga zwischen der DJK und dem VfL Ramsdorf. Am Ende jubelten die Gäste aus dem Westmünsterland. Mit 9:7 hielten sie die Hausherren auf Distanz, für die der direkte Klassenerhalt seit diesem Sonntag in weite Ferne gerückt ist.

Sieben der 16 Begegnungen gingen über fünf Sätze. Fünfmal hatten die Ramsdorfer das bessere Ende für sich. Diese Statistik zeigt zum einen, wie umkämpft und knapp die Partie verlief, sie weist zum anderen aber auch darauf hin, dass die jüngere Gästemannschaft in den entscheidenden Phasen lockerer und nervenstärker wirkte als die Gastgeber.

Dabei erwischten die DJKer einen guten Start. Haddick/Bothe und endlich auch mal wieder Sithamparanathan/Incegoz sorgten für eine 2:1-Führung nach den Anfangsdoppeln. Max Haddick, seit längerer Zeit wieder in Topform, war klar überlegen. Stephan Bothe drehte einen 0:2-Satzrückstand mit enormem Willen noch in einen 3:2-Sieg. Milan Heidkamp verlor dagegen trotz guter Leistung, mit 2:3 Sätzen. 4:2 hieß es somit nach sechs Spielen. Es sollte die letzte Führung der Blau-Weißen sein.

Matthias Kaltmeier unterlag ebenso 2:3 wie Sinan Incegoz. Rajee Sithamparanathan wirkte verkrampft und bekam seine normale Leistung nicht an den Tisch, so dass die Ramsdorfer plötzlich mit 5:4 vorne lagen.

Zwar konnte Max Haddick in überlegener Manier mit einem 3:0-Erfolg noch einmal ausgleichen, doch eine grundlegende Wende zum Positiven wollte danach nicht mehr gelingen. Und das trotz lautstarker Unterstützung durch das Grevener Publikum. Stephan Bothe und Sinan Incegoz holten die letzten Punkte mit Viersatzsiegen für die DJK, doch Niederlagen von Heidkamp, Kaltmeier und Sithamparanathan sorgten vor dem Schlussdoppel für die 8:7-Führung der Gäste.

Im Finale des Tages gaben Haddick und Bothe noch einmal alles, wohlwissend, dass ein Unentschieden die Hoffnungen der Gastgeber am Leben halten würde, doch auch dieses Doppel ging mit 2:3 verloren. So jubelten nach 275 Minuten die Gäste.

Mit nun drei Punkten Rückstand auf den siebten Platz, der zum direkten Klassenerhalt berechtigt, und nur noch zwei ausstehenden Spielen sind die Chancen der DJK nur noch rechnerischer Natur. So droht der Gang in die Relegation.

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