Fußball: Kreisliga A
Abstiegskampf – Saerbecker Falken schlagen neue Töne an

Saerbeck -

Der Auftakt in die „englische Woche“ ging schon mal völlig daneben. In Halverde kassierte der SC Falke Saerbeck eine 1:3-Niederlage und bot nach dem Seitenwechsel eine blamable Vorstellung. Nun gastiert die Mannschaft von Holger Althaus in Esch und will dort unbedingt dreifach punkten, um die Trendwende zu erzwingen. Am Sonntag geht es dann nach Dreierwalde.

Dienstag, 02.04.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 03.04.2019, 12:58 Uhr
Simon Puckert hofft mit dem SC Falke Saerbeck auf eine Trendwende. In Esch wollen die Falken endlich wieder punkten.
Simon Puckert hofft mit dem SC Falke Saerbeck auf eine Trendwende. In Esch wollen die Falken endlich wieder punkten. Foto: Heimspiel / Christian Lehmann

Da muss man jetzt nicht der große Fußball-Verweigerer sein, um festzustellen: Wenn der aktuelle Tabellenachte SC Falke Saerbeck beim Siebten SW Esch gastiert, dann ist das in etwa der Inbegriff der Langeweile in der Kreisliga A Tecklenburg.

Holger Althaus, Trainer der Saerbecker Falken, sieht die Sache naturgemäß ganz anders und würde den Begriff Langeweile am liebsten auf den Index setzen. „Davon kann keine Rede sein. Wir müssen jetzt auch nach unten schauen. Mit 31 Punkten sind schon ganz andere Mannschaften abgestiegen“, schlägt der Falke-Coach ganz neue Töne an. Statt in der Spitzengruppe oben mitzumischen, befinden sich die Saerbecker aktuell im Sinkflug. Und den gelte es nun zu stoppen.

Das 1:3 in Halverde bedeutete am Wochenende einen neuen Tiefpunkt für die Althaus-Schützlinge. Und einen denkbar ungünstigen Auftakt in die „englische Woche“. „In der ersten Halbzeit haben wir noch gute Ansätze gezeigt. Danach sind wir dann unerklärlicher Weise eingebrochen und waren viel zu passiv“, ärgerte sich der Übungsleiter.

In Esche und am Sonntag bei Brukteria Dreierwalde erhoffen sich die Saerbecker Fußballer nun eine deutliche Leistungssteigerung, um dem Worst Case – den Kampf gegen den Abstieg – entgehen zu können. Aktuell muss Holger Althaus das drohende Szenario noch nicht heraufbeschwören, doch auf eine Extraportion Spannung kann er im Saisonendspurt gut verzichten.

In Esch muss er möglicherweise mit Froning, Teupen, Stegemann und Usov auf wichtige Akteure verzichten, will seine Elf aber bei der Ehre packen, um die Trendwende zu schaffen.  

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