Tischtennis: Verbandsliga
Die Utopie vom direkten Klassenerhalt

Greven -

Die erste Tischtennis-Mannschaft von DJK BW Greven gastiert im letzten Spiel der regulären Saison beim TTV Metelen. Im günstigsten Fall winkt bei einem Sieg der direkte Klassenerhalt in der Verbandsliga. Die Chancen darauf sind allerdings eher theoretischer Natur. Im Prinzip müssen sich die Grevener Tischtennisspieler schon vor dem Saisonabschluss auf die Relegation einstellen.

Donnerstag, 04.04.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 10.04.2019, 15:14 Uhr
Matthias Kaltmeier (vorne) und Milan Heidkamp wollen noch einmal alles daransetzen, die kleine Chance auf den direkten Klassenerhalt zu nutzen.
Matthias Kaltmeier (vorne) und Milan Heidkamp wollen noch einmal alles daransetzen, die kleine Chance auf den direkten Klassenerhalt zu nutzen. Foto: Reinhard Rothe

Ein winziges Fünkchen Hoffnung haben sich die Tischtennisherren des Verbandsligisten DJK Blau-Weiß Greven nach ihrem 9:7-Heimsieg über den Tabellendritten BW Annen erhalten, eventuell mit einem weiter Sieg beim TTV Metelen den direkten Klassenerhalt doch noch zu schaffen.

Allerdings ist nicht nur ein Erfolg in Metelen Voraussetzung dafür, sondern der Nachbar, Westfalia Kinderhaus, muss gleichzeitig den Grevener Konkurrenten, den VfL Ramsdorf, besiegen.

Diese Zielsetzung ist insofern etwas Wunschdenken, da die Kinderhauser schon lange abgestiegen sind und als krasser Außenseiter antreten.

Zunächst aber will die DJK ihre Hausaufgaben machen und in Metelen zwei Punkte einfahren. Im Hinspiel gab es einen klaren Erfolg für die Grevener, doch da waren die Meteler ohne ihre beiden Polen (Ciosik und Ksiaczyk) am Start. Sollten diese beiden zum Saisonabschluss dabei sein, wird es für die Blau-Weißen sicher enorm schwer, zu Punkten zu kommen. Dennoch will man alles versuchen und in Stammbesetzung gewinnen, um zumindest den VfL Ramsdorf etwas unter Druck zu setzen.

Einziges Sorgenkind der DJKler ist derzeit Rajeevan Sithamparanathan, der trotz guter Trainingsleistungen im Punktspiel bei weitem nicht an seine Trainingsform herankommt und zuletzt Niederlagen gegen auf dem Papier deutlich schwächere Kontrahenten hinnehmen musste. Sollte bei ihm aber der Knoten platzen, ist er jederzeit für Siege gut. Alle anderen Akteure sind eigentlich in Metelen absolut nicht chancenlos.

Für den Fall einer Ramsdorfer Sieges in Kinderhaus oder eines Grevener Punktverlustes in Metelen muss sich das Team dann allerdings auf die Abstiegsrelegation am 11./12. Mai vorbereiten.  

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