Tischtennis: Verbandsliga
Glanzleistung ohne Wert

Greven -

Die Mini-Chance auf den direkten Klassenerhalt in der Tischtennis-Verbandsliga ist vertan. Zwar setzte sich die Mannschaft der DJK am Samstag verdient in Metelen durch und bot dabei eine herausragende Vorstellung, aber dennoch müssen die Grevener nun in die Abstiegs-Relegation. Sie wartet Mitte Mai auf die DJK. Sollten das Team die gegenwärtige Form konservieren, stehen die Chancen gut.

Sonntag, 07.04.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 10.04.2019, 15:14 Uhr
Max Haddick präsentierte sich in einer herausragenden Verfassung. Das reichte am Ende aber nicht aus, um den direkten Klassenerhalt zu schaffen – es geht in die Relegation.
Max Haddick präsentierte sich in einer herausragenden Verfassung. Das reichte am Ende aber nicht aus, um den direkten Klassenerhalt zu schaffen – es geht in die Relegation. Foto: Stefan Bamberg

Eine Minimalchance hatten die Tischtennisspieler des Verbandsligisten DJK Blau-Weiß Greven noch, den direkten Klassenerhalt zu schaffen. Dazu war es allerdings zunächst zwingend erforderlich, beim bereits gesicherten TTV Metelen zu gewinnen. Gleichzeitig hätte der Nachbar, der bereits abgestiegene SC Westfalia Kinderhaus, gegen den unmittelbaren Grevener Konkurrenten, den VfL Ramsdorf, Schützenhilfe leisten müssen.

Um es vorweg zu nehmen, die DJKler erfüllten ihre „Pflicht“ mit einem grandios herausgespielten 9:4-Auswärtssieg bei den in Bestbesetzung angetretenen Metelern, aber Westfalia kinderhaus bot den Ramsdorfern überhaupt keine Gegenwehr und unterlag „sang- und klanglos“ mit 1:9.

22:22 Punkte am Ende der Saison sind eine wirklich gute Ausbeute für die Blau-Weißen. Und so schmerzt es umso mehr, dass man mit diesem Punktestand in die Abstiegsrelegation gehen muss.

Im Nachhinein war die 7:9-Heimniederlage gegen den Ramsdorf das alles entscheidende Spiel, so dass der Kontrahent nun mit 23:21 Punkten den rettenden siebten Platz halten konnte.

Zum letzten Saisonspiel gibt es aber noch etwas zu erzählen, denn die DJK-ler traten von Anfang an mit Selbstbewusstsein und „dem Mute der Verzweiflung“ an, um die Gastgeber schließlich zu überrollen.

Eine 2:1-Führung nach den Doppeln wurde kontinuierlich ausgebaut, und auch die beiden Polen Ciosik und Ksiaczyk, die im Hinspiel noch gefehlt hatten, konnten den klaren Sieg der Grevener nicht verhindern. In überragender Verfassung präsentierten sich Max Haddick, der beide Spitzeneinzel souverän gewann, sowie Stephan Bothe und Kapitän Matthias Kaltmeier, die im mittleren Mannschaftsdrittel alle vier Zähler für die Blau-Weißen holten.

Den neunten Punkt markierte der in der Rückrunde konstant stark aufspielende Sinan Incegoz.

Unglücklich lief es mal wieder für Rajee Sithamparanathan, der zwar aufsteigende Form zeigte, der aber im ersten Einzel 1:3 unterlag und dessen Sieg im zweiten Einzel nicht mehr in die Wertung kam.

Milan Heidkamp vergab gegen Ciosik eine 6:1-Führung im fünften Satz, war aber im zweiten Einzel chancenlos.

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