Fußball: Bezirksliga
09er wachen rechtzeitig auf

Greven -

Manchmal entwickeln sich die Dinge ganz anders, als man denkt. Zur Pause waren die Stammgäste und erfahrenen Fußballkenner auf der Sonnen-Tribüne des SC Greven 09 jedenfalls bedient: „So ein Mist.“ Mit dieser Einschätzung lagen die „alten Hasen“ auch ganz richtig, hatte der heimische Bezirksligist gegen Arminia Ibbenbüren doch eine unterirdische erste Halbzeit abgeliefert. Die Sommer-Elf trottete wie ein altersschwacher und zahnloser Tiger über den Platz.

Sonntag, 07.04.2019, 19:00 Uhr
Der entscheidende Moment. Per Eigentor sorgten die Arminen für den Ausgleich. Da war die Freude bei den Hausherren natürlich groß.
Der entscheidende Moment. Per Eigentor sorgten die Arminen für den Ausgleich. Da war die Freude bei den Hausherren natürlich groß. Foto: Martin Weßeling

Das änderte sich dann aber nach dem Wechsel, nachdem Andreas Sommer sein Team mit einem tosenden Donnerwetter aufgeweckt hatte. Nun zeigten die Grevener Biss und drehten die Partie. Am Ende stand dann ein 4:1-Erfolg (0:1), der die Hausherren auf Rang zwei der Tabelle spülte.

Greven 09 dreht das Spiel gegen Arminia Ibbenbüren

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  • Greven 09 dreht das Spiel gegen Arminia Ibbenbüren Foto: Martin Weßeling
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Mit der ersten Hälfte war 09-Coach Andreas Sommer aber höchst unzufrieden. „Eine Beleidigung und eine Zumutung“, nannte Sommer das, was seine Schützlinge da geboten hatten. Es lief nichts zusammen, Luca Dömer musste seine Vorderleute mehrmals vor dem Rückstand bewahren, doch in der 38. Minute markierte Tobias Kipp für die Gäste doch das völlig verdiente 1:0 – die 09-er hatten geradezu darum gebettelt.

Zum diesem Zeitpunkt hatten die wenigsten noch auf die Hausherren gesetzt, doch sie wurden nach dem Seitenwechsel überrascht. Zunächst unterlief Christopher Nietiedt ein Eigentor zum 1:1. Nur ein paar Minuten später nutzte Emre Kücükosman ein weiteres Gastgeschenkt zum 2:1. Als Patrick Fechtel einen Handelfmeter dann zum 3:1 einschoss (62.) war das Spiel endgültig gedreht. Fechtel sorgte dann in der 74. Minute mit dem 4:1 für den Schlusspunkt. Andreas Sommer brachte die 09 Minuten dann auf den Punkt. „In der ersten Halbzeit hat mich die Mannschaft im Stich gelassen und nichts davon gezeigt, was wir uns vorgenommen hatten. Danach hat die Reaktion dann aber gestimmt.“

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