Fußball: C-Junioren-Bezirksliga
„Das war ein mutiger Auftritt“

Greven -

Dieses Unentschieden gegen den SC Rödinghausen haben sich die C-Junioren des SC Greven 09 redlich verdient. Sie boten gegen den Tabellenführer der Landesliga eine starke spielerische und kämpferische Leistung. Das wurde am Ende belohnt. Nach einem 0:1-Rückstand fiel quasi in der letzten Minute des Spiels noch der Ausgleich. Entsprechend groß war der Jubel bei den 09-Talenten.

Dienstag, 09.04.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 10.04.2019, 15:14 Uhr
Grandios! Am Ende jubelten die C-Junioren des SC Greven 09. Sie hatten sich das Unentschieden gegen den SC Rödinghausen auch redlich verdient.
Grandios! Am Ende jubelten die C-Junioren des SC Greven 09. Sie hatten sich das Unentschieden gegen den SC Rödinghausen auch redlich verdient. Foto: Stefan Bamberg

Als „FC Bayern der Landesliga“ haben Jens Kurney und Timo Dusny unter der Woche diesen hohen Besuch bezeichnet: Der SV Rödinghausen ist Tabellenführer. Doch was hat das 10 000-Seelen-Dorf aus dem Kreis Herford mit dem Rekordmeister zu tun: In Rödinghausen hatten sie die Lederhosen-Amigos zur zweiten DFB-Pokalrunde tatsächlich zu Gast – und schieden hauchdünn mit 1:2 aus. Fast also hätte sich die Nullneun-C-Jugend am Samstag „Bayern-Verlierer-Besieger“-Shirts drucken lassen können. Allerdings: Dem turmhohen Favoriten einen Punkt abgeknöpft zu haben, fühlt sich auch ziemlich genial an: 1:1 (0:0) der Endstand in der Schöneflieth.

In einem Match, das sofort so ganz anders läuft als erwartet: Die gefährlicheren Aktionen in der Startphase hat der Außenseiter. Siebte Minute: Max Assing semmelt haarscharf über den Ball. Zehnte: Ogulcan Sönmez‘ Freistoß, drüber. Das Trainerduo Kurney/Dusny wechselt derweil vom Stand in die Hocke und registriert aus der Frosch-Perspektive, dass sein Team kein solcher ist: „Das war ein mutiger Auftritt.“

C1 erkämpft Remis gegen Rödinghausen

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Und ein bestens organisierter: Dank konsequenten Grevener Verschiebens muss der Primus sich offensiv mit Fernschüssen begnügen – beide schnappt Florian Gorski weg (22./30.). Die einzigen dicken Chancen des ersten Durchgangs gibt’s gegenüber: Nach einer halben Stunde ist Timo Witt quasi durch – aber dann pflückt SVR-Keeper Fynn Mölling ihm die Murmel einfach vom Fuß. Nun die 37. Minute, wieder Witt, jetzt ganz allein – knapp vorbei. Pause. Der Underdog knabbert an der Überraschung. Apropos Dog: Die Anzahl der am Spielfeldrand sonnenbadenden Hunde hat sich inzwischen auf vier erhöht. Und 09 gibt weiter Pfötchen – eine griffige Performance, wie man auf Fußball-Neudeutsch so unschön sagt.

Plötzlich jedoch ein Moment ostwestfälischer Spielkultur: Weil Gabriel de Souza mit feinem Trick drei Verteidiger frisch macht und in der Mitte den eingewechselten Latif-Bilal Alassane findet, steht’s plötzlich 0:1 (61.) – ein Moment bringt die mutmaßliche Entscheidung. Aber halt nur die mutmaßliche. Denn der Spitzenreiter schmeißt tatsächlich noch eine Runde: Nachspielzeit, erstaunlich viel Platz im Mittelfeld, und da steht wieder der Mann an der Cola-Kiste, der in der ersten Halbzeit ja zweimal Schankverlust zu beklagen hatte: Grevens Nummer elf schraubt aus 20 Metern so richtig einen raus – bitte ein Witt! Natürlich alkoholfrei. Prost, 1:1.

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