Fußball Kreisliga A Tecklenburg
Im Tal der Tränen

Saerbeck -

Der SC Falke Saerbeck befindet sich weiterhin im Tiefflug, was sich auch im Tabellenbild widerspiegelt. Allein das satte Punktepolster aus der Hinrunde bewahrt die Mannschaft von Holger Althaus vor ernsthaften Sorgen in Sachen Klassenerhalt. Die Niederlage gegen Tecklenburg schmerzt dennoch.

Montag, 15.04.2019, 00:00 Uhr
Zwei Füße, eine Richtung: Saerbecks Dennis Teupen (r.) überzeugte ebenso wie sein Tecklenburger Kontrahent mit vollem Einsatz. Überdies traf er zum zwischenzeitlichen 1:1.
Zwei Füße, eine Richtung: Saerbecks Dennis Teupen (r.) überzeugte ebenso wie sein Tecklenburger Kontrahent mit vollem Einsatz. Überdies traf er zum zwischenzeitlichen 1:1. Foto: th

Es mangelte nicht an Einsatzwillen. Auch Torchancen boten sich den Fußballern des SC Falke Saerbeck an diesem kühlen Sonntagnachmittag zu Genüge. Am Ende standen sie im Spiel gegen den TuS Graf Kobbo Tecklenburg dennoch mit leeren Händen da. Und wirkten nach dem 1:2 (0:1) einigermaßen ratlos.

Der A-Ligist befindet sich weiterhin im Tiefflug, was sich auch im Tabellenbild widerspiegelt. Allein das satte Punktepolster aus der Hinrunde bewahrt die Mannschaft von Holger Althaus vor ernsthaften Sorgen in Sachen Klassenerhalt. Die Enttäuschung nach der erneuten Pleite stand ihnen gleichwohl ins Gesicht geschrieben. „Bitter“, meinte der Trainer nach dem 1:2 seiner Elf, die kein Kapital aus einer guten Anfangsphase schlagen konnte. Dennis Teupen verpasste den Führungstreffer ebenso wie Patrick Froning. „Aus diesen Chancen müssen wir mehr machen“, haderte Althaus später.

Seine Offensivkräfte hängten sich zwar mächtig rein, die Lücke in der Spitze vermochten sie jedoch ebenso wenig zu schließen wie Felix Schürmann oder später Sven Jaspert. Die vom ehemaligen SCR-Spieler Vitto Taurino organisierte Tecklenburger Abwehr hielt die Gastgeber über weite Strecken vom eigenen Strafraum fern.

Selbst übten sich die Tecklenburger zunächst ebenfalls in Zurückhaltung. Entsprechend überraschend und für die Saerbecker zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt fiel denn auch der Führungstreffer für die Gäste. Ein Saerbecker Querschläger fand kurz vor dem Halbzeitpfiff über den Kopf von Lauritz Sundermann den Weg ins Tor von Simon Klemme, der bis zu diesem Zeitpunkt nicht viel zu tun hatte.

Dieser Rückschlag wirkte auch nach der Pause nach, als Till Guttek das 2:0 verpasste. Klemme parierte und hielt sein Team im Spiel, das fortan entschlossener den Vorwärtsgang suchte. Sehenswert der Ausgleichstreffer. Als Dennis Teupen aus gut 20 Metern abzog und den Ball zum 1:1-Ausgleich ins linke Eck manövrierte, keimte Hoffnung auf. „Ein Unentschieden wäre auf jeden Fall gerecht gewesen“, meinte Althaus, der in der Folge seine Mannschaft am Drücker sah. Im Angriff wollte der Knoten allerdings nicht platzen. Dafür mussten er und seine Saerbecker anerkennen, dass auch die Tecklenburger an diesem Sonntag einen Spieler in ihren Reihen besaßen, der mit Risiko und dem nötigen Glück den Ball aus gut und gerne 20 Metern unhaltbar im Gehäuse von Simon Klemme versenkte. Dieser eine Schuss machte den Unterschied und raubte den Saerbeckern die Hoffnung, wenigstens einen Punkt daheim zu behalten.

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