Fußball: Trainersuche bei der DJK beendet
Kommunikativer Experte

Greven -

Fußball-A-Ligist steckt sportlich fest im Tabellenkeller der Kreisliga A. Während der B-Liga-Abstieg droht, gibt es immerhin in der Trainerfrage Licht am Ende des Tunnels. Am Donnerstag präsentierte Abteilungsleiter Norbert Gellenbeck der Mannschaft einen Nachfolger für Peter Talmann.

Freitag, 19.04.2019, 00:00 Uhr
Sven Hehl, hier noch in Diensten des SV Epe, übernimmt zur kommenden Saison als Trainer bei der DJK Blau-Weiß.
Sven Hehl, hier noch in Diensten des SV Epe, übernimmt zur kommenden Saison als Trainer bei der DJK Blau-Weiß. Foto: Stefan Hoof

Die DJK ist auf ihrer langen Suche nach einem Trainer für die kommende Saison fündig geworden. In der nächsten Saison kümmert sich mit Sven Hehl ein ausgewiesener Fußball-Fachmann um die sportlichen Geschicke in der Emsaue. DJK-Abteilungsleiter Norbert Gellenbeck setzt große Hoffnung in die Verpflichtung des 44-Jährigen. Hehl soll das in dieser Saison mächtig ins Schlingern geratene DJK-Flaggschiff wieder auf Vordermann bringen.

Dass der vom Abstieg bedrohte Fußball-A-Ligist erst zu diesem Zeitpunkt einen Trainer präsentiert, erklärt Gellenbeck so: „Uns war es wichtig, jemanden zu finden, der fachlich gut, kommunikativ und einsatzwillig ist.“

Dieses durchaus anspruchsvolle Anforderungsprofil erfüllt Sven Hehl, davon sind Gellenbeck und sein Sportlicher Leiter Peter Talmann überzeugt.

Hehl ist A-Lizenz-Inhaber. Seine sportliche Vita weist zahlreiche Stationen auf. Darunter befinden sich einige namhafte Clubs wie der 1. FC Köln und Bayer Leverkusen, wo der studierte Sportwissenschaftler zu Beginn seiner Trainerlaufbahn als Jugendtrainer tätig war. Mittlerweile lebt Sven Hehl mit seiner Familie in Nordwalde. Stationen in der Region waren Preußen Münster, Grün-Weiß Nottuln und Galaxy Steinfurt. In der vergangenen Saison war er Trainer der A-Junioren-Bezirksligamannschaft von Vorwärts Epe.

„Er ist ein sehr umgänglicher Mensch“, sagt Norbert Gellenbeck über den neuen ersten Mann auf der Kommandobrücke der DJK-Fußballer. Ein kommunikativer zudem. Dass die DJKler auf diesen Punkt besonders Wert legen, dürfte auch an der im nachhinein unglücklichen Verpflichtung von Sven Klein liegen. Nach gerade einmal vier Monaten waren er und die DJK im Dezember getrennte Wege gegangen.

Damit sich ein ähnliches Missverständnis nicht wiederholt, haben Norbert Gellenbeck und Peter Talmann, der bis zum Saisonende Trainer bleiben wird, die Spieler bei der Entscheidung mit ins Boot geholt. Gellenbeck berichtet von einem langen Gespräch mit Timo Ascheberg, der als Co-Trainer weiter macht. Verantwortung übernehmen wird außerdem Henrik Wigger. „Er wird der verlängerte Arm auf dem Platz“, erklärt Gellenbeck.

Die erhoffte Signalwirkung ist nicht ausgeblieben. Trotz sportlich ungewisser Zukunft liegen 13 Zusagen des bisherigen Kaders vor. Derweil scheiden Henning Stamm, Bastian Häder und Youri Hidding zum Saisonende aus. Drei Leistungsträger haben sich noch nicht entschieden. Bei Lukas Funke, Bernd Block und Jonas Averbeck ist die Überzeugungskraft des neuen Trainers gefragt.

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